Zielen beim Bogenschießen

Beim Bogenschießen zielen

Ziel, also müssen Sie das linke Auge kneifen oder eine Augenklappe tragen. Zielen Sie länger, können Sie den Schuss aber sofort loslassen. Gute Routine, aber wie zielsicher sind sie mit Pfeil und Bogen? Ein Weg, das Ziel zu treffen, ist, dass wir es wie die Systemschützen und das Ziel tun. Das ist richtig, jemand hat von einem Kind geschrieben, das zum ersten Mal einen Bogen in der Hand hält und natürlich ohne zu zielen einfach losschießt.

Zielt: Zielt: Auf der Suche nach dem optimalen Zielmotiv

Nachdem ich viele Jahre als Ausbilder und nach dem Erlernen von nahezu 1100 Zielprozessen meiner Studenten, die mit einem am Bug angebrachten Lasermessgerät erfasst wurden, kam ich zu der unvermeidlichen Erkenntnis, dass es nur eine einzige Möglichkeit gibt, das von allen gewünschte Ergebnis des vollkommen beruhigten Soll-Bildes zu erzielen. Dieses Suchen, dieses Bestreben nach einem vollkommen beruhigten und mit einem Büchsengewehr zu vergleichenden Schützenziel, ist jedoch die Grundursache für viele Schwierigkeiten im Bogenschießen, wie z.B. "Goldfieber".

Allerdings gibt es die Möglichkeit, unser Soll-Bild viel leiser zu machen, den Bewegungsradius zu reduzieren. Die meisten von uns haben mit Gewehren oder Pistolen vor dem Bogenschießen abgeschossen und erwartet nun ein ebenso friedliches Ende im Bogenschießen. Die meisten Sportschützen schiessen mit einem Bug, dessen Strecklänge 1-3 cm zu lang ist.

Sei es, weil sie die letzten der oh so bedeutsamen Pfeilgeschwindigkeiten aus dem Bug holen wollen, oder weil derjenige, der ihnen ihren Superbow verkaufte, einfach keine Idee hatte. Da die Verlängerung zu lang ist, wird der Bugarm überdehnt und der deltoide Schulterschmerz verspannt. Die Muskelspannung bewirkt ihrerseits Bewegungen und letztendlich Zitterndes, was natürlich unser Zielmotiv auslaugt.

Mit noch mehr Muskulatur versucht man, diese Rastlosigkeit im Zielmotiv zu lindern, was unser Anliegen natürlich nur noch verschärft. Bei abgesenkter, vertiefter und verriegelter Schultern führung besteht die Aufgabe darin, den Bugarm vollständig zu entspannt. Wegen der in der Regel höheren Spitzenzuggewichte und der härteren Nocken haben die meisten Sportler nach dem Herausziehen des Bogens eine angespannte Muskulatur und können sich in der Endphase nicht mehr ausruhen. Dies hat ein wackeliges und wackeliges Ende zur Folge.

Nach meiner Tätigkeit als Ausbilder mit dem Ziel von etwa 5000 Schützen weiss ich, dass die meisten Bewaffneten sehr beengt und paradox sind, wenn es um das Zielen geht. Das heißt, die meisten übertreiben komplett und bemühen sich zu sehr, den Stift exakt auf dem X zu behalten, obwohl sie sich nicht mehr als eine halbe Sekunde lang auf nur eine Sache beschränken können.

Darüber hinaus erwerben viele Shooter ein 4-, 6- oder 8-faches Zielfernrohr, um noch besser zu erkennen, dass sie den Stift nicht in der Bildmitte festhalten können. Um unser erzitterndes Zielmotiv visuell zu vergrössern, erwerben wir ein starkes Vergrößerungsglas, um uns noch verrückter zu machen, weil wir diesen Bug nicht stillstehen können.

Das Bild meines Ziels sah in etwa so gelassen aus wie unter einem Drucklufthammer, was mich natürlich sehr beruhigt hat! Auch wenn Sie keine großen Vergrösserungen schiessen, stehen die Aussichten gut, dass Sie den geringsten verfügbaren Zielort oder den besten Stift benutzen.... um sich auf diese Art und Weise wahnsinnig zu machen, damit dieser kleine Ort direkt auf dem X bleibt.

Zwischen dem Goldkreis und dem Sollkreis sollte genügend Luftzufuhr sein, damit sich der Ring um das Goldkreis drehen kann und trotzdem das X exakt erfährt. Wer noch einen weiteren Weg gehen will, probiert ein wenig verschwommenes Wasserglas aus.... das bringt auch weniger sichtbare Bewegungen und macht einige Personen gelassener.

Wer es vorzieht, einen Stift zu schießen, sollte einen so dick wie möglich werden. Bei einem wackeligen, wackeligen Ziel-Bild, das durch die Fehler 1, 2 und 3 getriggert wird, entsteht der Kopffehler #4. Bei diesem Irrtum wird davon ausgegangen, dass es absolut erforderlich ist, den Stift zum Zeitpunkt des Schlages exakt über dem X zu haben.

Aber da unser Zielmotiv wacklig und zitternd ist und diese Rastlosigkeit rasch verschärft wird, denken wir, dass wir nur noch 1 bis 2 Sek. Zeit haben, bis wir die volle Konzentration über unsere Ziele verlier. Das ist der Grund, warum wir in der Vorbeifahrt eine Aufnahme machen wollen, d.h. wenn unser Stift das X wieder passiert, schicken wir ein bewußtes Zeichen an unser Hirn, daß es jetzt Zeit ist, den Auslöser zu drück.

Der unglückliche Versuchs, bewußt zu zielen und zugleich bewußt zu probieren, den Schuß zu auslösen ( "zwei Überlegungen gleichzeitig"), ist gerade die Begriffsbestimmung für "Goldfieber". So kann beispielsweise "Stillstand" in Stillstand außerhalb des X oder Stillstand auf dem X aufgeteilt werden, wodurch diese Personen dann nicht in der Lage sind, den Stoß auszugeben.

All diese Fähigkeiten haben eines gemeinsam: Unser unterbewusstes Bewusstsein ist der Fähigkeit beraubt, einen unterbewussten Schlag zu nehmen und zu pflegen, wie es gelegentlich im Unterricht geschieht. Ziehen wir wirklich nur ganz gezielt und bewußt, so kann es vorkommen, daß sich der Schuß selbst auflöst. Das liegt daran, dass wir uns ganz und gar in das Ziel vertiefen, das die Grundlage für eine konstante Genauigkeit ist.

Leider geschieht diese bewußtlose Freigabe des Schlages sehr ungewöhnlich und vor allem dann, wenn der Schlag nicht "zählt". Versucht man es "besonders gut" zu machen, z.B. beim ersten oder letzen Pfeiler oder um einen Personenrekord zu setzen oder das X 6 mal in Folge oder bei einem bedeutenden Finalschießen zu schlagen..... immer dann kommt es zu einem seelischen Durchbruch.

Als wir uns zwingend begegnen wollen, vertrauen wir auf einmal nicht mehr unserer bewussten Lösung. Unserer Meinung nach könnte der Schlag gelingen, wenn wir nicht genau in der Mittelstellung sind, und deshalb bemühen wir uns ganz bewußt, zu entscheiden und zu zielen. Da ist es wieder, unsere destruktive Abhängigkeit vom vollkommenen Ziel.

Indem wir die Strecklänge verkürzen und die Schultern entspannen, wird unser Sollbild 100 bis 200% beruhigter, so dass es allmählich um das X wandert. Es ist die eigentliche Art, dieses Image (den Bogenarm) nicht beherrschen zu wollen, sondern sich auf unser Unbewusstes zu stützen, so lange wir unsere Augen verbrennen und uns voll auf das X konzentrieren.

Mit dem Stift außerhalb der Bildmitte ist B. nicht einverstanden und wird dies nicht mittragen. Dabei wird versucht, den Stift auf dem X selbstständig zu positionieren. Als Beweis dafür solltest du dieses kleine Experimentierfeld ausprobieren. Finde ein abgerundetes Gegenstand in dem Zimmer, in dem du sitzt, wie z.B. eine Uhr.

Umkreisen Sie das Motiv mit dem Daumenzeigefinger auf dem gestreckten Lichtbogenarm und bemühen Sie sich, es exakt in der Bildmitte zu fixieren. Siehst du, wie viel Beweglichkeit und Zitterndes in deinem Lichtbogenarm und deinem Ziel-Bild ist, wenn du versuchst, das Messobjekt exakt in der Bildmitte zu positionieren? Probieren Sie es noch einmal, nur diesmal konzentrierst du dich nicht auf deinen Bugarm oder dein Zielmotiv, sondern ausschließlich auf die genaue Mittelpunkt deines Gegenstands. Verbrenn deine Aufmerksamkeit exakt auf diesen Zeitpunkt.

Versuche, diese Aufmerksamkeit für einige Augenblicke aufrechtzuerhalten und achte nicht auf deinen Bugarm oder dein Ziel. Sie werden nach 3-4 Sek. merken, dass sich Ihr Daumenindexkreis selbstständig exakt ausrichtet. Das Motiv befindet sich exakt in der Bildmitte. Daher ist es nicht erforderlich, unser Gesichtsschutzvisier nach außen zu verschieben, wenn es aus der Zentrale austritt.

Versuchen Sie sich auf das X zu fokussieren und das Gesichtsfeld kehrt selbstständig in die Bildmitte zurück. Dieses Targeting-Verfahren wird für alle Arten von Persönlichkeitsarten, also die Typ-A-Controller, die Analysten und die kreativen Risikoträger und -träger empfehlen. Für die sehr wenigen Persönlichkeitsklassen des Typs B funktioniert jede Schießmethode, da diese immer auf den aktuellsten Schlag fokussiert sind, nicht mit ihrem vorherigen Schlag streiten oder sich um den nächstfolgenden Schlag sorgen und nicht dazu tendieren, zu analysiert, kontrolliert oder ein Risiko eingeht.

Fahren Sie mit Ihrem Fahrzeug auf einer Straße und orientieren Sie sich an einem ca. 200m vor dem Fahrzeug liegenden Ort, bewegt sich Ihr Steuerrad selbstständig, so dass Ihr Fahrzeug exakt in der Fahrspur verbleibt, ohne dass Sie bewußt die Fahrspur nach vorne oder hinten verlassen. Das ist auch dein Unbewusstes, du brauchst nichts zu tun, alles läuft von selbst oder unterbewusst.

Du musst einen Muskeln nicht trainieren oder bewußt etwas steuern wollen, es geschieht ganz von selbst. Es handelt sich dabei um den Selbstzentriermechanismus, den wir beim Zielen mit einem Kreisbogen verwenden sollten. Worauf zielt man ab? Lasst uns nun festlegen, was angestrebt werden soll und was nicht. Zuhören ist nicht physisch, sondern geistig.

Ziele sind das, was unsere Geister erkennen, nicht das, was unsere Blicke erkennen. Mit unseren Blicken kann der Stift in das Target (die Ausrichtung) geführt werden, aber sie können ihn dort nicht festhalten. Mit Hilfe der Ösen wird der Stift beim Richten ungefähr in das Zielpublikum geführt, aber nur unsere Überlegungen können ihn dort festhalten, indem wir unsere ganze Aufmerksamkeit auf das exakte Zentrum des X richten.

Dein Ziel-Bild bewegt sich um das X, kehrt aber immer selbstständig in die Bildmitte zurück. Damit kommen wir zu einem der grössten Erfolgsgeheimnisse des Profibogenschießens: Um das X zu erreichen, ist es nicht nötig, exakt auf dem X zu bleiben, wenn der Schlag fällt.... solange wir unsere ganze Aufmerksamkeit auf das Mittelmolekül des X verwenden.

Die Aufnahme zerbrach, als man nicht gerade mit dem Stift auf dem X war, sondern als ob sich ihr Ziel-Bild selbst in dieser Millisekunde auf das X bewegt hätte.... und sie treffen das X an. Solange der Pfeiler den Bug nicht verließ, schob unser Unbewusstes den Bugarm in X-Stellung und obwohl sie sich in der letzen Millisekunde an den Stift erinnerten, von dem wir behaupten, dass er bei 9 Uhr direkt neben dem X gestanden hätte, schlug unser Pfeiler direkt in die Mittellinie.

Das ist vollkommen in Ordnung und üblich, wenn sich unser Zielmotiv verändert! Wären wir ganz auf das Motiv fokussiert, den Schlag nicht abzugeben oder den Stift in die Bildmitte zu lenken oder ihn dort zu fixieren, würden wir viel, viel besser zielen. Probieren Sie es zu Haus aus und Sie werden feststellen, dass das Bogenschießen viel weniger belastend wird und diese Art von Bogenschießen es uns ermöglicht, uns auf den zu schlagenden Moment zu beschränken, anstatt uns darauf zu konzentrier.

Probieren Sie es aus, es wird Ihnen schmecken.

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