Tfk Bogen

Tfk-Bogen

Bögen sind als Jagdgeräte früher Kulturen auf fast allen Kontinenten der Erde zu finden. Bögenbau TFK, Wörth am Rhein. Der BSV Bogen- und Sportverein Taufkirchen/Vils e. V..

.. Ihr Verein für Olympia- und Verbundbogensport im Landkreis Erding. Hochleistungs-Sportbögen in höchster Qualität zu einem fairen Preis ist das Firmenmotto von Bogenbau-TFK.

Workshop-Besuch bei den Blechherstellern von TFK Bogenbau in Maximiliansau. Edle Flügel

Bögen sind als Jagdgerät früher Kulturkreise auf nahezu allen Erdteilen zuhause. Doch die beiden gelernten Zimmerleute Thomas Müller und Frank Heilmann aus Maximilianssau in Rheinland-Pfalz haben sich der Leidenschaft des heutigen sportlichen Bogenbaus unterworfen. Er strömt ziemlich schleppend und weitläufig, der Rhein bei maximilianisch. Unter der schlagkräftigen Zugkabelbrücke, die Karlsruher in Baden mit Würth in Rheinland-Pfalz verbunden ist.

Doch auch modernste Materialien wie Glasfaser, Mikrometer und Dekorverbundwerkstoffe finden sich am Eingang der Werkstätte. Schließlich befindet er sich in der Werkstätte der Sportbogenbauer Thomas Müller und Frank Heilmann. Seit zehn Jahren stellen die beiden erfahrenen Tischler auf der Baustelle TFK-Bögen her, eine der wenigen Fachwerkstätten in Deutschland für den Konstruktionsbau von Holzsportbögen.

Die beiden 36-Jährigen haben durch ihre Begeisterung für das Bogenschiessen den Weg zum Bogenmachen gefunden. Thomas Müller war schon vor seiner Selbständigkeit im Bogenschiessen tätig und wurde 2002 Zweiter und 2003 gar Bundesmeister in dieser schwierigen Zeit. Den ersten Bogen hat er um 1999 gebaut - zumal er sich als Lehrling die Sportgeräte seiner Wünsche nicht kaufen konnte und der Aufbau eines eigenen Bugs als Zimmermann ihn ansprach.

Sowohl Thomas Müller als auch Frank Heilmann verfügen über eine fundierte Handwerkserfahrung: Ihre Schreinerausbildung haben sie im CJD Maximiliansau - einer Institution des Christliches Jugenddorfwerkes Deutschland e. V. zur Aus-, Fort- und Weiterqualifizierung von Menschen - abgeschlossen (siehe auch Jobfit S. 107). Thomas Müller gründete nach vielen Tests und Misserfolgen und etwa 8o gebauten Bögen 2004 zusammen mit einem mittlerweile ausgeschiedenen Gesellschafter sein eigenes Unternehmen.

Im Jahr darauf trat Frank Heilmann in das Unternehmen ein und TFK Winkelbau - gebildet aus den ersten Buchstaben der ersten Namen der drei Firmengründer - war da. In der heutigen Werkstätte in Maximiliansau werden jährlich etwa 80 bis 120 Bögen produziert. Doch egal welches Modell - ob Einsteiger- oder S-Klasse, ob Golf oder Porsche - alle Bögen aus der Werkstätte von Thomas Müller und Frank Heilmann haben eines gemeinsam: ihre kompromisslose, qualitativ hochstehende Verarbeitungsqualität.

Kernstück jedes Bogen ist der oft aufwändig konstruierte Griffbereich. Weil hier das Eigengewicht der Sportgeräte gebündelt ist, wählten die Bogenmacher besonders dichtes und schweres Holz: Zum Einsatz kommen auch die technischen Verbundwerkstoffe wie Micarta, Giessharze mit Edelmetall-Einschlüssen und so genanntes stabilisiertes, mit eingefärbten Kunstoffen imprägniertes Holz. Für die Holzbearbeitung stehen Thomas Müller hier eine Vielzahl von speziellen Fräs- und Schleifautomaten, teilweise aus anderen Branchen, zur Verfügung.

Bei TFK Bogenbau werden diese aus dem besonders elastischen Werkstoff Tambus mit einer hohen Rückstellkraft hergestellt. Eine 0,8 bis 1 Millimeter dicke Lage aus transparentem Glasfasermaterial wird zur Stabilisierung aufgeklebt - bis zu 50 kg Traglast beim Bogenschießen. Diese Schichtdicke ist unter anderem entscheidend für die "Spannung" des Lichtbogens.

Der Blechrohling und die Schablone werden dann in einem Heizofen gesteuert aushärten.

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