Pflanzengift

Herbizid

Ein Pflanzengift ist ein Gift, das von Pflanzen stammt, siehe: Verzeichnis der giftigen Pflanzen; ein für Pflanzen giftiger Stoff, siehe: Plüschminus | Video Glyphosat: Pflanzengift in Lebensmitteln nachgewiesen: Zahlreiche übersetzte Beispielsätze mit "Pflanzengift" - französisch-deutsches Wörterbuch und Suchmaschine für Millionen von französischen Übersetzungen. Viele übersetzte Beispielsätze mit "Pflanzengift" - English-German dictionary and search engine for English translations.

Pflanzliche Gifte und Pflanzgifte

Weshalb sind Pestizide toxisch? Welche sind pflanzliche Gifte? Der in diesem Enzyklopädie verwendete Ausdruck "Pflanzentoxin" bezieht sich auf Substanzen, die in pflanzlichen Stoffen vorkommen und für den Menschen toxisch sind. Gemäß dieser Begriffsbestimmung können Blättchen, Blütchen, Beeren/Früchte, Borke, Kerne und Pflanzenwurzeln Pflanzengift auslösen. In der Pflanzenkunde können als Pflanzenarten für pflanzliche Gifte Baum (giftige Bäume), Blume (giftige Blumen), Farnkraut, Flechte, Rohkostsorte, Gewürzkräuter (giftige Kräuter), Staude oder Buschwerk ("giftige Sträucher") angesehen werden.

Ausschlaggebend für die Vergiftung der verschiedenen Bestandteile einer Anlage ist die Dosierung oder Konzentrierung, die jeweilige Zusammensetzung (Alter, Genen, Körpergewicht) des Giftabsorbers. Deshalb ist die Begrenzung zwischen giftigen Pflanzen und Arzneipflanzen oder Kräutern oft fließend: Pflanzliche Gifte wie Atropin oder Digoxin werden in sehr kleinen Dosen für die Herstellung von Arzneistoffen in der Pharmazie eingesetzt.

Es ist zu erwähnen, dass es eine Vielzahl von giftigen Anlagen mit Stoffen gibt, die nur mit (tödlichen) Giftstoffen für Haustiere wie z. B. Hund, Katze, Pferd oder Vogel in Verbindung gebracht werden (z. B. Avocado, Cacao). Es gibt auch solche Werke, deren pflanzliche Gifte bei Menschen eine stärkere Kontamination bei Individuen verursachen als bei Individuen (z.B. Yucca-Saponine).

Die orangefarbene Gefahrenbezeichnung für sehr toxische oder hochtoxische Inhaltsstoffe nach der EU-Richtlinie hat den Zusatz T+ (für T = toxische Inhaltsstoffe) im rechten, obenstehenden Randbereich sowie das obige orangefarbene Gefahrenzeichen für toxische Inhaltsstoffe. Bei akuter Pflanzenvergiftung oder Vergiftungserscheinungen ist unverzüglich eine Giftnotrufzentrale zu kontaktieren.

Die Giftinformationsstelle Nord für die Länder Bremen, Hamburg, Niedersachsen und Schleswig-Holstein beispielsweise berät rund um die Uhr telefonisch über toxische/tödliche Anlagen und deren toxikologische Eigenschaften. Tipp: Eine sehr anschauliche Anleitung über Gifte im Innen- und Außenbereich erhalten Sie beim Arbeitsministerium des Bundeslandes Nordrhein-Westfalen in Düsseldorf ("Giftpflanzen - Beschauen, not).

Manchmal wird der Ausdruck "Pflanzengifte" auch im Volksmund für "Pflanzenschutzmittel" gebraucht. Allerdings sind Pflanzschutzmittel keine giftigen Gewächse und deren Bestandteile, sondern ein chemischer Grasvernichter (Herbizide). Zu den Beispielen gehören Round-up (Round-up) und das in den meisten Round-up-Produkten vorkommende Glyphosat oder das Pflanzengift A 605 (Parathion), ein Schädlingsbekämpfungsmittel und Pestizide.

In Deutschland und Europa ist das Pflanzengift zwischenzeitlich nicht mehr auf dem Markt zu haben. In Europa wird das Alkaloid Aconitin/Aconitin als das tödlichste Pflanzengift mit der größten Wirksamkeit angesehen. Die Alkaloide von Aconitum sind in allen Arten von Mönchshauben zu finden und ihre toxische Wirksamkeit ist noch größer als die von Streychnin, dem sehr giftigen Nux Vomica. Das stärkste Pflanzengift findet man in der blauen Mönchsgemeinschaft, die in Deutschland, Österreich und der Schweiz heimisch ist.

Zu den tödlichsten oder giftigsten Pflanzen Europas gehört auch die Blue Monkshood. Eine weitere sehr starke Pflanzengift ist Kurare, ein Oberbegriff für Alkaliide, die in diversen exotisch giftigen Pflanzen vorkommt. Die mit Kurare geschossenen Haustiere können weiterhin konsumiert werden, da das giftige Mittel nur dann zum Tode führt, wenn es über die Blutzufuhr und nicht über die verdaute Nahrung aufgenommen wird.

Wie wirkt das lebensgefährliche Pflanzengift Kurare im Einzelnen? Kurare ist ein Nervengifte, das sehr rasch zu einer allgemeinen Muskelparalyse fÃ?hrt, die nicht das Zentralnervensystem und die HerztÃ?tigkeit, sondern spÃ?ter die Atmungsmuskulatur beeinflusst. Kurkuma ist in seiner Wirkungsweise eines der wirkungsvollsten Pflanzengifte, denn eine Paralyse der Atmungsmuskulatur verursacht letztendlich einen Atemstopp und Tod.

Mit der Kurareinwirkung kann ein Lebewesen also leben, wenn es belüftet wird, bis die Auswirkungen des Pflanzengifts auf die Atmungsmuskulatur abnehmen. Der Zauberbaum ( "Ricinus communis") ist wahrscheinlich die giftreichste Pflanzenart der Erde und beinhaltet in den Samenschalen ( vgl. Foto-Rizinussamen) den Inhaltsstoff Rapsbohne (Ricin), eines der toxischsten Proteine überhaupt.

Die in den Kernen enthaltenen Rizinusöle werden üblicherweise in der Heilkunde als Laxansätze eingesetzt und sind im Unterschied zu den Saatgutschalen bei richtiger Dosis nicht toxisch. Weil Rizinusöl zwar in Wasser, aber nicht in Fett löslich und daher nicht im Rizinusöl vorhanden ist. Weshalb sind Pestizide toxisch? Die Pflanze schützt sich mit Toxinen vor Raubtieren und Schaderregern (z.B. Pilzen), wodurch viele Samenpflanzen Stoffe beinhalten, die nicht für alle Lebewesen toxisch sind, so dass die Pflanze sie für ihre Vermehrung verwenden kann.

Weil viele Tiere und Vogelarten dazu beitragen, dass sich die Saat der Pflanze in der Wildnis ausbreiten kann oder zur Düngung oder BestÃ?ubung zu anderen GewÃ?chsen befördert wird. Hahnenfußpflanzen wie die Ringelblume oder die Anemone verwenden beispielsweise die Ameise, um ihre Kerne zu transportieren. Zugleich beinhalten sie starkes Pflanzengift, um sich vor Schäden durch Nager, Kleinkaninchen, Hunden, Kaninchen, Hauskatzen, Versuchskaninchen oder Pferden zu schütz.

Das Toxin Protoanemonin irritiert die Hautstellen und die Schleimhaut und führt zu Brechreiz. Das Pflanzengift beeinflusst in lebensgefährlichen Dosierungen für Mensch und Tier das Zentralnervensystem und beeinträchtigt Atem, Blutkreislauf und Herzmuskel. In der folgenden Tabelle finden Sie die bedeutendsten Pflanzengiftarten mit Hinweis auf die am häufigsten vorkommenden giftigen Pflanzen in Deutschland, Österreich und der Schweiz, in denen sie vorzufinden sind.

Es enthält auch eine Kurzbeschreibung der Auswirkungen von Vergiftungen (Intoxikationen): Anmerkung: Champignons sind keine biologischen Nutzpflanzen und werden in einer unabhängigen Naturwissenschaft, der Pilzkunde, erforscht. Auch die zoologischen und botanischen Nutzpflanzen. Giftige Schimmelpilze mit lebensgefährlichen Substanzen wie dem Knollenblattpilz sind daher in der folgenden Übersichtsdarstellung für pflanzliche Giftstoffe nicht aufgeführt.

Hierbei handelte es sich um organisch und stickstoffhaltig natürlich auftretende Stoffe, die vorwiegend basisch sind. Zahlreiche Alkaliide sind lebensgefährliche pflanzliche Gifte und Stoffe. Der Blaue Eisenhut (Aconitum napellus) ist eine vergiftete Blumenart, bei der alle Pflanzenteile sehr vergiftet sind. In der giftigen Pflanze ist das zu den starken Pflanzengasen gehörende Akonitin enthalten, das bei Vergiftungen zu einer akuten Atemwegslähmung auftritt.

Blauer Zinnsoldat wird als die tödlichste / giftigste Anlage in Deutschland und Europa angesehen. Der Nux vomica (Strychnos nux-vomica), ein sehr giftiger, fremder Laubbaum, beinhaltet die Alkaliide Brucin und Strychnin. Zu schweren Krampfanfällen und akuten Atemwegslähmungen kommt es durch die überwiegend lebensgefährlichen pflanzlichen Gifte. Im gesamten Pflanzenteil (vor allem in den Samen) der mehrjährigen Lupinen (Lupinus polyphyllus), einer Hülsenfrüchte und der Goldregen-Anagyroide sind die Pflanzengiftstoffe Zytisin, Chinolizidin und Chinolizin zu finden.

Oralvergiftungen mit diesen Pflanzengiften verursachen zunächst eine starke innere Anregung wie bei Nicotin und können dann zu Brechreiz und starkem Brechreiz mit sich bringen. Zuerst fehlt es an Brechreiz (eher selten), dann an Krämpfen und in der letzten Konstellation kommt es zu tödlichen Atemstillständen. Der aus dem Exoten-Kokastrauch (Erythroxylum coca) extrahierte Pflanzengift Kokain (Kokain) ist eines der stärkste Psychostimulatoren des zentralen Nervensystems mit einem ausgeprägten Abhängigkeitspotenzial.

Bei beiden Pflanzengiften handelt es sich um sehr effektive Schmerztabletten mit hohem Suchtpotenzial, weshalb der Züchtung von giftigen Pflanzen in Deutschland ein Verbot erteilt wird. Das zeitlose ( "Colchicum") ist in allen Teilen der Pflanze toxisch und enthält wie die prächtige Krone (Gloriosa superba), eine Exotentopfpflanze, das Alkaloid Colchicin. Kolchizin ist ein sehr kräftiges, in der Regel lebensgefährliches Pflanzengift. Colchicin hat bei Vergiftungen eine mutagene Wirkung und verursacht eine tödliche Atemwegslähmung.

Der in den giftigen Pflanzen vorkommende sehr toxische pseudoalkalische Coniin hat einen flammenden Beigeschmack und wird letztendlich durch eine Lähmung der Atemwege zum Tode gebracht. In allen Teilen der Pflanze ist die Toxizität des Buchsbaums (Buxus sempervirens), der als Hecken- und Kleingewächs immergrüner wird, vorhanden und besonders die Blättchen sind toxisch. Der Pflanzengift Cyclobuxin D im Bockbaum kann zu Brechreiz, schweren Krampfanfällen, Herz-Kreislauf-Versagen und schließlich zum Tode anregen.

Die Strandschnecke oder der Sandwich enthält Alkali, die denen des Buchsbaums strukturähnlich sind und zu ähnlichen Beschwerden mit sich bringen können. In Delphinium sind in allen Teilen der Pflanze pflanzliche Gifte (insbesondere Blatt und Samen) vorhanden, die nicht so hoch sind wie in Adconitum Napillus. Die alkalische Elatine verursacht Brechreiz und bei schweren Vergiftungen Atemwegslähmung.

Es beinhaltet das Alkaloid Evonin sowie das Herzglykosid Evonosid und kann bei allen Teilen der Pflanze Durchfall und Krämpfe verursachen. Nur in höheren Dosierungen enthalten die aufgeschlossenen Pflanzengiften für den Menschen tödlich wirkende Pflanzengift. Das White Deumer (Veratrum album) beinhaltet in allen Teilen der Pflanze die Alkaliide Keimzelle und Proveratrin, die als Pflanzengift zu Brechreiz, Darmstörungen, Verkrampfungen und Kurzatmigkeit und Kurzatmigkeit mit sich bringen können.

Zahlreiche Repräsentanten der Familie der Narzissen/Amaryllis (Amaryllidaceae) beinhalten das Alkali Lycorin (früher: Narzissin) vor allem in den Zwiebeln. Das Pflanzengift Morphin ist eines der wirkungsvollsten Naturschmerzmittel und Anästhetika in der Heilkunde. Die Tabakpflanze (Nicotiana) ist ein anregendes Pflanzengift mit Abhängigkeitspotenzial. So konnte eine letale Dosierung eingenommen werden, die bei einem ausgewachsenen Menschen etwa 0,5 bis 1 mg/kg des Körpergewichts betragen würde.

In allen Hahnenfußpflanzen wie der Ringelblume (Caltha palustris) oder der Waldanemone (Anemone nemorosa) ist das toxische Alkaloid Protoanemonin nachgewiesen. Das Protoanemonin ist ein sogenanntes Lacton, mit dem diese Pflanze Hamster, Hühner, Spürhunde, Kaninchen, Hauskatzen, Versuchskaninchen oder ein Pferd daran hindert, sie zu essen. Das Lacton Protoanemonin reizt bei Vergiftungen zunächst die Haut und Schleimhäute und verursacht ein Emissbild.

Das Pflanzengift beeinflusst in lebensgefährlichen Dosen für Mensch und Tier das Zentralnervensystem und beeinträchtigt Atem, Blutkreislauf und Herzmuskel. Manche essbaren und tatsächlich ungiftigen Nachtschattenpflanzen beinhalten das Alkaloid Solanin in einem unreifen Stadium oder in den Grünbereichen der Pflanze. Dieses Gift macht sie zu sehr vergifteten Giftexpflanzen und letztendlich auch zu lebensgefährlichen Anlagen.

Durch das Pflanzengift Solanin kann es zu schwerem Diarrhöe und Atemwegslähmung kommen. In der Eiben (Taxus baccata), einem immergrünen Nadel- oder Großgehölz, ist das Gift Taxin in den Kanülen und Kernen enthalten. Bei Vergiftungen kann das Pflanzengift zu Atemstillstand, Bewusstseinsverlust und Kreislaufkollaps auslösen. Der Stechpalmenbaum (Ilex aquifolium) beinhaltet, wie die Kakaobohnen (Theobroma cacao) oder die Kolanüsse (Cola), das Pflanzengift Theobromin.

Für Lebewesen wie Hund oder Katze ist das Alkaloid Theobromin toxischer als für den Menschen, der vor allem eine stimulierende Auswirkung auf das ZNS hat. Die Stoffe kommen als native Pflanzengift in der Pflanzenfamilie der Doldenblütler vor und wirken stark toxisch auf das Zentralnervensystem (z.B. Atemstillstand, Krämpfe).

Unter Allergenen versteht man pflanzliche Stoffe (z.B. Pollen), die über das Abwehrsystem allergische Körperreaktionen (Allergien) wie z. B. Erkältungskrankheiten wie z. B. Erkältungskrankheiten wie z. B. Erkältungskrankheiten wie z. B. Hefepilz oder Schimmelpilz oder Bienen. Es handelt sich bei den Stoffen nicht um Pflanzengifte und gilt als nicht toxisch. Wichtig sind zum Beispiel die Blütenpollen vom Beifuß (Ambrosia artemisiifolia), eine Unkraut- und Pflanzenspezies aus der Asteraceae.

Die Pollenallergene können beim Menschen die stärkste Allergie aller in Europa beheimateten Arten hervorrufen. Darüber hinaus enthält das Saatgut vieler Getreidesorten so genanntes Kleber, das in Kombination mit der Wasserbildung ein Haftprotein bildet. So werden die pflanzlichen Gifte auch in der Herzmedizin verwendet. In allen Teilen der Pflanze enthält sie die Herztoxine Strophanthidin (Konvallatoxin), Halbrin und Öleandrin (in der gleichen Reihenfolge).

Auch in den mit Evonosid angereicherten Kernen des Pfaffenhütchens (Euonymus europaea) sind toxische Herz-Glykoside zu sehen. In der Tropenglocke (Thevetia peruviana), die das Pflanzengift Thevetin vor allem in seiner Milchsäure aufnimmt. Hinzu kommen einheimische Fingerhutarten wie der Red Thimble (Digitalis purpurea), der wie der spanische Thimble (Digitalis obscura) oder der Woolly Thimble (Digitalis lanata) die Pflanzengiftstoffe Digoxin und Digitoxin (sogenannte Digitalis-Glykoside) aufnimmt.

Die Läuferkräuter (Ammi visnaga) und die Winterlinge (Eranthis hyemalis) beinhalten das kardial aktive Khellininin bzw. Khellosid (Khellolglucosid), ein sogenanntes Chromonderivat. Die ersten Anzeichen einer Poisoning sind Kurzatmigkeit, Brechreiz, schwere Brechreiz und Durchblutungsstörungen (Pulsstörungen). Giftige Herzglykoside enthaltende Gewächse haben einen sehr herben Nachgeschmack. Dies hat den "Vorteil", dass die sonst lebensgefährlichen Anlagen nicht in grösseren Quantitäten absorbiert werden.

Dies sind pflanzliche Abwehrstoffe gegen die Insektenfütterung, die z.B. in der Pflanzenfamilie der Doldenblütler vorkommt. Furanocumarine haben als Pflanzengift eine photosensibilisierende oder phototoxische Wirkung und können zusammen mit dem Tageslicht zu schweren Hautirritationen und Hautschäden, einschließlich Verätzungen (Photodermatitis), anregen. Wenn es eingenommen wird, kann es auch ein lebensgefährliches Pflanzengift sein.

Furocumarines Bergapten, Pimpinellin und Xanthotoxin sind hauptsächlich im Saft von Herkules' Bärenklau und Riesenbärenklau (Heracleum mantegazzianum) enthalten. Der toxische Effekt von Glykosiden wird durch ihren zuckerfreien Gehalt beeinflusst. Glykoside verhalten sich als native Pflanzengift nicht gleichmäßig und jedes einzelne Glukosid hat eine eigene Ausstrahlung. Die Glykoside Amygdalin sind in allen Teilen von Lorbeerkirschen (Prunus laurocerasus) enthalten (insbesondere in Blättern und Samen).

Das Toxin ist auch in den Fruchtkernen von Fruchtbäumen der Familie Sprunus wie z. B. Aprikosen, Kirschen, Mandel, Bittermandel, Aprikose oder Zwetschke sowie in Pflaumensamen zu finden. Der Pflanzengift Amygdalin wird im Körper mit Wasserkraft in Blausäure umgesetzt und kann bei höheren Dosierungen zu einer Zyankali-Vergiftung mitführen. Anlagen, die Blausäureglykoside beinhalten, werden auch als Cyanogenanlagen bezeichnet.

Dazu gehören auch diverse Bambussorten. Im Foulbaum (Rhamnus frangula) befinden sich Anthraglykoside hauptsächlich in der Bark. Das Pflanzengift reizt die Schleimhaut im Verdauungstrakt sehr stark, wirkt laxativ und kann in höheren Dosen zu Darmkrämpfen und blutigen Stuhlgängen auslösen. Laxative Anthraglykoside (Anthracenglykoside) sind auch in der Stammwurzel von Rharbarba zu finden (insbesondere im medizinischen Rhabarber Rheum palmatum).

Das Waldbeule oder Common Columbine (Aquilegia vulgaris) beinhaltet eine krebserzeugende, blaugrüne Cyanogenese, ein sogenanntes Natrialglykosid, insbesondere in den Kernen und Bäumen. In Farnen sind auch pflanzliche Giftstoffe vorhanden, darunter der Adlergarten, der giftigste in Deutschland: Seine Sporne sollten nicht über die Atemluft resorbiert werden, da sie das im Krebs- und Tumorverdacht stehende Fermenzym Thaminase sowie die Erkrankung Beriberi (Beri-Beri) auslösen.

Darüber hinaus sind im Adlerkraut Blausäureglykoside wie Ptaquilosid oder Pteridin enthalten, die auch als Pflanzentoxine karzinogen sein sollen. Die gemeine Ligusterei (Ligustrum vulgare) beinhaltet in den Früchten die toxischen glykosidischen Ligustroside, Oleuropeine und Syringine und letztere auch in den Bäumen. Die Einnahme kleiner Mengen von Pflanzenteilen der Liguster sollte daher keine mittleren oder starken Giftstoffe verursachen.

In allen Pflanzenteilen der Urtulpe ( "Tulipa gesneriana") sind toxische Tulpen vorhanden, die zu Entzündungen der Haut (Dermatitis) anregen. In den Früchten und Kernen des blauen Glockenbaums ist eine leichte Giftigkeit vorhanden und es wird das blutdrucksenkende und heilende Glukosid Verbascosid verwendet (z.B. als Antioxidans). Im blauen Regen (Wisteria sinensis), einer einheimischen Bergsteigerpflanze, befindet sich das Glukosid Wararin in der Baumrinde und den dazugehörigen Ranken.

Das Pflanzengift beeinflusst das Zentralnervensystem und verursacht Brechreiz und akute Atemlähmung. Aber auch die Theffenbachie ( "Dieffenbachia"), eine sehr vergiftete Hauspflanze aus Südamerika, beinhaltet neben Oxaläure und Oxalat auch andere Glykoside, die noch nicht endgültig untersucht wurden. Das Pflanzengift im Fruchtsaft der frischen Dieffenbachienblätter, die für Tier und Mensch sehr stark sind, verursacht starke entzündliche Zustände und verbrennt sogar, wenn sie mit Haut und Schleimhäuten in Berührung kommen.

Hierbei handelte es sich um Zucker bindende Eiweiße, die sich von den Kräutern zum Schutze vor Tieren und Schädlingen ausbilden. Lektine können als Pflanzengift bei der oralen Anwendung zu Verklumpungen und letztendlich zur Vernichtung der Blutzellen mit Sauerstoffmangel und Atemwegsstillstand mitführen. Die toxischen Eiweiße schaden auch Darm, Lunge, Bauch und Nieren und verursachen zunächst eine blutige Entzündung der Darmschleimhaut, Diarrhöe, Brechreiz, Fieber, Unwohlsein und Krämpfe.

Schädliche oder schädliche Eiweiße werden auch als Toxalbumin oder Giftstoffe bekannt. Lektine (Lektine) sind unter anderem Phasen, Rotkehlchen und Ricin (Ricin): Das Pflanzengift kommt in den Kernen, Trieben und Rohfrüchten von Leguminosen wie grüne Hülsenfrüchte (vor allem die Bohne im Garten ist sehr giftig), Hülsenfrüchte und Linsensorten sowie in der Robinie/Falschakazie (Robinia pseudoacacia) vor.

Die toxische Robinie Lectin tritt bei Robinie/Falschakazie (Robinie pseudoacacia) auf und verursacht Magenschmerzen, Schleimhautreizungen und Ubelkeiten. In den Kernen der Schmuckpflanze befindet sich Ricin, eines der gefährlichsten Pflanzengiftes der Erde, und schon die Aufnahme einiger weniger Kernen kann schwer wiegen. Deshalb ist der Zauberbaum auch eine tödliche Pflanze.

Mistellektine aus Misteln ( "Viscum album"), die zuckerhaltiges Eiweiß beinhalten, gelten als Mistelzubereitungen, die das Abwehrsystem stärken und zum Zusammenbruch von Krebszellen anregen. Als pflanzliche Giftstoffe reizt die Pflanze die Hautstellen und die Schleimhaut und darf nicht in die Blutzirkulation eindringen. Sie zerstört die Blutzellen. Sie haben auch Auswirkungen auf das Zentralnervensystem und können zu Krampfanfällen und Durchblutungsstörungen mit der Folge haben, die je nach Dosis schwer wiegen.

Eine der giftigsten scharfen Stoffe ist das Glycosid Aroin: Die als Fallenblüte bezeichnete native Arum (Arum maculatum) beinhaltet in allen Teilen der Pflanze Arroin, das als Pflanzengift eine korrosive Auswirkung auf Dünndarm, Bauch und Ösophagus hat. Hierbei handelte es sich um leichtflüchtige organisch gebundene Stoffe, die z.B. aus Laub, Blumen, Obst, Borke, Wurzeln und essentiellen Pflanzenölen extrahiert werden.

Bei den meisten Terpenen handelt es sich um lebensgefährliche Pflanzgifte und auch bei den Trägerpflanzen sind Nadelbäume zu finden. Cucurbitacin als Pflanzengift verursacht Krämpfe und sogar eine akute Atemwegslähmung. In den Latex und Kernen von Zypressenschaum (Euphorbia cyparissias) und Kreuzblütler (Euphorbia lathyris) ist das Pflanzengift mit dem Namen Luphorbon enthalten, das nach außen hin zu Bläschen und Hutentzündungen führen kann.

Das Pflanzengift findet sich zum Beispiel in der Rosmarin-Heide (Andromeda polifolia), einem Kleinstrauch und in einigen Rhododendren-Unterarten. In diesen vergifteten Pflanzen wirkt das Nervengas auf das Zentralnervensystem und kann zu Brechreiz, Überempfindlichkeit, Krämpfen und sogar zum Stillstand der Atemwege führen. Das sehr giftige Terpen kommt vor allem in den Kernen von Mezerealarten (z.B. Mezerealis) vor.

Nach außen verursacht das Pflanzengift Mezerein Hutentzündungen, nach innen kann es für blutigen Diarrhöe, Brechreiz und mit erhöhter Dosis (ab ca. 10 Samen) schwer wiegen. Sämtliche Pflanzenteile des Sade Baumes (Juniperus sabina) sind toxisch (vor allem die Früchte und Astspitzen) und verursachen starke Irritationen. Intern verursachen die Pflanzentoxine Babinol und Babinen starkes Brechreizen, Darmkolik, Schleimhautreizung, Diarrhöe und Atemwegslähmung.

In den giftigen Pflanzen haben die Pflanzentoxine Thujon und Thujanol eine toxische Wirkung auf die Magenschleimhäute und teilweise auf die Lebens- und Nervenzellen. Die tropanischen Alkaloide sind in allen pflanzlichen Teilen von Mandraunen (Mandragora officinarum), Engelstrompeten (Brugmansia), Schwarzen Nachtschatten (Solanum nigrum), Schwarzen Belladonna (Atropa bella-donna), Stechapfel (Datura stramonium) und Schwarzen Henne (Hyoscyamus niger) zu Hause.

Aufgrund ihrer pflanzlichen Gifte (vgl. Bio-Drogen) wurden die giftigen Pflanzen daher als Hexenkräuter angesehen. Ist da irgendetwas, das nicht toxisch ist? Schon die Dosierung allein macht etwas Gift. Vergiftungen mit den Pflanzentoxinen Atropin, Hyoscyamin, Alantorin und Skopolamin haben eine stark giftige Auswirkung auf das Zentralnervensystem und können zu Bewusstseinsstörungen und Halluzinationen bis zum Tode durchlaufen.

Als Pflanzengift beinhaltet der Peyote-Kaktus das halogenierte Alkalid mescalin/mescalin, das in seiner giftigen Wirkkraft auch dem biologisch produzierten LSD (Lysergsäurediethylamid) oder den psilocybe Pilzen (Zauberpilzen) mit dem Wirkstoff Psilocybin nachempfunden ist.

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