Pfirsichbaum

Peachbaum

Pfirsichbaumpflege ist relativ anspruchsvoll. Die Pfirsiche brauchen durchlässige, tiefe und nährstoffreiche Böden. Lies hier, wie du einen Pfirsichbaum aus einem Kernel herausholst. Pfirsich Prunus persica mit Hinweisen auf Schnitte und Krankheiten. Du willst einen Pfirsichbaum pflanzen?

Hinweise zum Zuschneiden & Pflegen

Wer einen Pfirsichbaum anpflanzen möchte, sollte ihm eine warme, sonnige und windgeschützte Lage z. B. an einer Südwand einräumen. Pfirsichbaumpflege ist verhältnismäßig aufwendig. Die Pfirsiche brauchen einen durchlässigen, tiefen und nahrhaften Boden. Natürlich ist die passende Nährstoffmenge auch Teil einer ganzheitlichen Pfirsichbaumpflege. Für eine gute Ernten von Jahr zu Jahr müssen Sie Ihren Pfirsichbaum mähen.

Jedes Triebe bringt nur einmal Frucht, und schon im dritten Jahr werden die Knospen nicht einmal mehr gepflanzt. Erschwerend kommt hinzu, dass der Pfirsichbaum echte und unechte Obsttriebe entwickelt. Die Wahrhaftigen hören auf, die Falscheren werden abgeschnitten. In echten Obsttrieben werden die Knospen der Blüten von ein bis zwei Blattpflanzen gesäumt.

In den Sprossen der Falschfrüchte hingegen fehlt diese Blattknospe. Hier entstehende Obstsorten werden rasch verworfen, da sie nicht nahrhaft sind. Bei diesen Falschfruchttrieben muss man mit Ausnahme von zwei Blattkörnern abschneiden. Mit etwas Glueck koennen sich hier im Laufe des Jahres noch echte Obsttriebe ausbilden. Neben den fehlerhaften Obsttrieben müssen Sie etwa drei Viertel der Trieben, die im vergangenen Jahr im Frühling kurz vor der Blume Obst trugen, auslesen.

Holztrieb, der weder Blumen noch Obst trägt, muss vollständig beseitigt werden. Achte auch beim Zuschneiden des Pfirsichbaums darauf, dass die Kronen nicht zu dick sind: Peaches benötigen viel Sonneneinstrahlung, um zu erwachsen!

Pfirsich, Pfirsichbaum: Anlagen, Betreuung und Hinweise

Die Pfirsichpflanze (Prunus persica) kommt wahrscheinlich aus Mittel- und Nordchina, ist aber seit dem Hochmittelalter im ganzen Morgenland und im mediterranen Raum als Obstbaum vorzufinden. Erst seit dem neunzehnten Jh. werden in unseren Gartenanlagen die wärmebegeisterten Obstsorten vermehrt angebaut. So sind die glatt geschälten Pfirsiche keine eigene Spezies, sondern kommen unmittelbar vom pfirsichartigen.

Pfirsiche formen eine abgerundete, etwas spärliche Baumkrone und können je nach Wetter und Veredelungsgrund bis zu zwei bis sechs Metern Höhe wachsen. Der jüngere Spross ist größtenteils grÃ?n mit rötlichen Nasen. Peach trees lieben Wärme und benötigen, wenn möglich, eine volle Sonnenlage, damit die Obstsorten gut reifen. Pfirsiche ziehen nährstoffreiche und humosreiche, lehmige Boden mit einem ausgewogenen Feuchtigkeitshaushalt vor.

Eine gute Wasserführung in den Sommermonaten ist unerlässlich, sonst bleibt die Frucht gering und fällt frühzeitig ab. Der Pfirsichbaum wird am besten im Frühling gepflanzt. Den Pfirsichbaum mit einem kleinen Pflanzstift befestigen, damit er gut wächst und bei starken Winden nicht abkippt. Pfirsiche haben kein sehr wettbewerbsfähiges Wurzelsystem.

Der Mulch wird von Zeit zu Zeit ausgetauscht und im Hochsommer wird der Pfirsichbaum bei entsprechendem Anlass gegossen. Der Pfirsich wird in der Regel als sogenanntes Gebüsch aufgezogen. Pfirsichfrüchte auf einjährigem Gehölz und sehr schnelle Ballenbildung. Im Frühjahr, unmittelbar vor oder nach der BlÃ?te, sobald die kleinen FrÃ?chte zu erkennen sind, ist zudem ein so genannter Obstschnitt erforderlich.

Der Pfirsich hat die Eigenschaft, drei unterschiedliche Triebarten zu bilden: die echten und unechten Triebe und die Triebe des Holzes. Der Obstschnitt zielt darauf ab, die Frucht gut zu versorgen und zugleich den Fruchtvorhang zu verdünnen, da sonst die Peaches sehr gering ausfallen. Wegen ihrer Frühblüte werden die Blüten vor allem von Bienen befruchtet, da sie besonders Anfang des Jahres tätig sind.

Weil sie bis auf wenige Ausnahmefälle selbst fruchtbar sind, brauchen Sie keinen zweiten Stammbaum in der Gegend. Wie bei allen selbst fruchtbaren Sorten führt aber auch die Fremdbefruchtung zu einer Erhöhung des Fruchtanteils in Pfirsichen. Je nach Rebsorte sind die Früchte von Ende Juni bis Ende September erntebereit. Sie kann auch vor der Reifung geerntet werden, da sie nach einer kurzen Lagerzeit in einer warmen Atmosphäre reift und geschmeidig wird.

Dadurch kann die Frucht jedoch nicht ihr bestes Geschmackserlebnis ausstrahlen. Sie können aber auch einige Tage an einem kühlen Ort gelagert und dann zu Marmelade oder Maische verarbeitet werden. Wer pfirsichfarbenen Saft produzieren will, sollte die Frucht nur dann pflücken, wenn sie vom Stamm fällt, wenn sie voll ausgereift ist - so erzielen Sie den höchsten Ertrag.

Auch zum Kochen geeignete Obstsorten - am besten die gelben fleischigen Varianten - können kurz vor der Vollreifung geerntet werden. Sollen die Obstsorten für einige Tage für den frischen Verzehr gelagert werden, sollten sie bei der Lese wie Roheier behandelt werden. Im Regenwetter fangen die Obstsorten gelegentlich an, am Weihnachtsbaum zu verrotten, besonders wenn die Haut durch einen Wespenstich oder Vogelbiss beschädigt wurde.

Es gibt zwei Gruppen von Pfirsichen, die weißen und die gelben sind. Weißflüssige Varietäten wie "Benedicte" werden hauptsächlich für den frischen Verzehr kultiviert. Das Fleisch ist etwas saurer und geschmeidiger als bei gelben Pfirsichen wie "Redhaven", weshalb sie sich nicht besonders gut zum Aufbewahren eignen. Für die Zubereitung von Pfirsichen mit gelben Flecken ist es wichtig. Gelbflüssige Varianten sind süsser und straffer, aber in der Regel empfindlicher gegen die Wellenkrankheit.

Insofern sind die Spätreifensorten viel besser. Die Pflaumenunterlage "St. Julien A" und "GF 655/2" mit mittlerem Wuchs wird hauptsächlich als Veredelungsunterlage für den Pfirsichbaum verwendet. Auf der verhältnismäßig neuen Basis "Pumi-Select" werden Peaches noch stärker nachgelassen. Bei schlechteren, sandhaltigen Bodenverhältnissen sind Rebsorten zu empfehlen, die auf Pfirsichkeimunterlage veredelt sind.

Der Pfirsich hat auch einen großen Stellenwert für eine ausgewogene Ernährungsweise. Pfirsichkerne sind sehr einfach, ihre eigenen kleinen Bäume zu züchten, wenn sie unmittelbar nach dem Konsum in humusreichen Boden gestellt und gleichmässig befeuchtet werden. Aber dann gibt es wilde Pflanzen, die meist nur verspätet fruchtbar sind und nur kleine Obstsorten produzieren.

Alle heute verfügbaren Varietäten werden durch Veredelung vermehrt. Auch eine Ausbreitung durch Stechholz im Sommer ist möglich, aber die Wachstumsraten sind sehr gering. Der Pfirsich ist oft von der Wellenerkrankung betroffen. Mittlerweile gibt es einige ziemlich resistente Arten, wie z.B. "Bero", "Fruteria" und die nicht selbstfruchtbaren "Revita".

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