Kyudo Bogenschießen

Bogenschießen Kyudo

Kju bedeutet "Bogen", do bedeutet "Weg". Das traditionelle japanische Bogenschießen. Dennoch blieb das Bogenschießen ein Element der Ausbildung der Samurai. Viele Methoden der Selbstverteidigung, darunter das traditionelle japanische Bogenschießen "Kyudo". Bogenschießen in Japan: Kyudo ist eine körperliche und geistige Übung.

Der Kyudo Verband Düsseldojo e.V. e. V.| Das Unternehmen Kyudo in Düsseldorf

Der Kyudo ist eine in sich geschlossene Art von Lebenskunst ohne großartige externe Einflüsse. Der Kyudo trainiert Konzentration und Ruhe, stärkt das Körperbewusstsein und hat einen positiven Einfluss auf Haltung, Gleichgewicht und Koordination der Bewegungen. Aber Kyudo ist auch ein spirituelles Trainingsprogramm für die Entfaltung der eigenen Person. Weil es nicht auf die Muskelleistung anspricht, sondern auf die feinfühlige Koordination der Bewegung, ist Kyudo für alle Altersgruppen bestens gerüstet, die sich der Aufgabe dieser Übung widmen wollen.

Kirudo ist nicht Zen und Zen ist nicht Kyudo. Das Zen-Bogenschießen wird nicht praktiziert, sondern Kyudo, das traditionell traditionelle chinesische Bogenschießen. Im Stil von "Heki Ryu Insai Ha" oder "Heki-To-Ryu" kultivieren wir die Technik des Bogenschießens in Japan.

Japans Bogenschießen

KYUDO (Kyu = Verbeugung, Do = Weg) lässt sich kaum in konventionelle Klassen einteilen. Das KYUDO hat eine athletische Dimension, ohne nur ein Sportler zu sein, es hat einen spirituellen Charakter, ohne eine religiöse Dimension, es ist eine physische Sportart, aber mit einer ausgeprägten psychologischen und psychologischen Stärke. Hauptunterschied zum Bogenschießen im Westen ist der asymmetrische 2,25 m lange Bug ohne Visier und Pfeilablage.

Um mit diesem Bügel umzugehen, bedarf es langer Übung bis zur Beherrschung. Die Kyudo-Ausbildung fordert vom Praktizierenden ein Höchstmaß an Disziplin, Zuwendung, Fokussierung und innerem Frieden. Durch den eigenen Fortschritt auf dem Weg zum Bug, durch die permanente Verfeinerung der Schusstechnik, entsteht die Lust am Bogenschießen, die dann auch für den äußeren Beobachter in der Ästhetik, dem Charisma und dem Schussergebnis ersichtlich wird.

Kyudo ist für alle Altersgruppen gleichermaßen gut gerüstet, denn es zählt nicht nur die Kraft der Muskeln, sondern auch die feinfühlige Koordination der Bewegungen. Für den Umgang mit Kyudo sind keine Grundkenntnisse erforderlich. Historisch gesehen entwickelte sich Kyudo aus dem Kuyjutsu (Kyu = Bögen, Jutsu = Techniken), einer der klassisch japanischen Waffensysteme der Samurais.

Jahrhunderts und ihrem rasch wachsenden Einsatz in der Kriegführung hat der Bug seine Funktion als Waffe verloren und wurde nahezu ausschließlich für Jäger-, Sport- und Hofzeremonien eingesetzt. Doch als spirituelle Aufgabe bleibt das Studium des Bogens eine wesentliche Basis für die Samuraikunst.

Auf diese Weise konnte die japanische Bogenschusskunst über die Jahre bis heute bewahrt werden. Daher wird seit der Hälfte des XVII. Jh. der Begriff KYUDO nicht mehr in diesem Kontext verwendet, sondern als KYUDO. 1969 wurde Kyudo auf einem Schnupperseminar in Hamburg von Prof. Dr. Dr. Dr. Dr. H. E. Kyudo in Deutschland vorgestellt.

Seitdem sind in Deutschland viele Kyudo-Gruppen aufgetaucht, in denen heute rund 1000 Mitgliedsorganisationen vertreten sind. Die Mehrheit der dt. Shooter fotografiert den klassischen Schulthema der Heki-Schule, während der andere Teil eine moderne Version von Kyudo vorgibt.

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