Kompositbogen

Verbundbogen

Jetzt komme ich endlich in den Quark und beschäftige mich mehr mit dem Thema Kompositbögen. Vor Hunderten von Jahren ritten die Bogenschützen der Osmanen mit ihren berühmten Kompositbögen in die Schlacht. Verbundbögen sind näher an ihrer Zusammensetzung und Herstellung. Der in einem Gorytum liegende Kompositbogen erregt besondere Aufmerksamkeit. Benötigen Sie weniger atemberaubende Pfeile mit einem Kompositbogen als mit einer Armbrust oder hängt es nur von der Munition ab?

Verbundbögen

Der Kompositbogen ist ein Spezialbogen aus mehreren unterschiedlichen Werkstoffen, der in der späten Neusteinzeit in Zentralasien gefertigt wurde. In einem Friedhof wurden die 16 Bögen am Bauch mit Geweihstreifen ausgesteift und verlaufen in zugespitzten Zipfeln. Reflexbögen werden in der Regel in Verbundbauweise gefertigt. Die Verwendung von Verbundbögen erstreckt sich von den steppenartigen Bögen über die bronzezeitliche mediterrane und chinesische Kultur.

Für die Produktion von Verbundbögen wurden in einem bis zu zweijährigen aufwendigen Prozess unterschiedliche Holzschichten und Tierhornschichten verleimt und mit Spanngliedern ummantelt. Es entstand eine geringere Waffengröße als bei herkömmlichen Bogen, aber mit einer hohen Zugkraft, die für den Reiter ideal war. Tierische Spannglieder haben etwa die 4-fache Reißfestigkeit von Bäumen.

Das Horn widersteht einer doppelten Belastung wie Holzwerkstoffe. Dadurch kann die erforderliche Schichtstärke im Gegensatz zu Holzwerkstoffen auf ein Viertel oder eine halbe Schicht reduziert werden. Der Wirkungsgrad eines so gut konstruierten Verbundbogens mit einer entsprechend möglichen Form ist größer als der eines herkömmlichen Holzbogens, der bei identischer Anordnung unmittelbar bricht.

Der militärische Vorsprung basierte auf dem gewaltigen Nutzen der Leichtkavallerie, die - mit Verbundbögen bestückt - in der Lage war, bewegliche und weitreichende Attacken auf den Feind durchzuführen. Zusammengesetzte Bögen wurden jedoch seit der Frühzeit von niedergelassenen Menschen eingenommen, darunter Römer und Parther. Das Arkus war einer der Verbundbögen, die von den Griechern und später von den Römern benutzt wurden.

Der Nachteil ist die hohe Empfindlichkeit solcher klassischen Verbundbögen gegen jede Form von Feuchte - im extremen Fall wird das durch elastische und hochfeste Hautkleber zusammengesetzte Verbundmaterial durch einfaches Lösen aufgelöst und vernichtet den Bügel wieder. Dieses Problem hat wahrscheinlich den für das europäische Geschick ausschlaggebenden Rückgang der Ungarn um das Jahr 500 beeinflusst: Seit der Jahresmitte haben wir so genannte Biokompositbögen von Grózer im Angebot, die wir natürlich ausgiebig erprobt haben.

Die Csaba Grózer ist einer der berühmtesten und besten Bogenmacher in Ungarn. Bestmögliche Qualitäten, herausragende Schussleistung und echte Optiken kennzeichnen seine Bogen. "Csaba Grózer hat nach intensiven Versuchen und Forschungen eine neue Bogenreihe namens "Biokomposite" entwickelt. Der Bogen, der mit dieser Technik hergestellt wird, besteht aus folgendem Material: Der Innenteil ist aus Holzkern, der Bauch des Bogens ist aus gepresster Hornplatte, die Aussenseite des Bogens ist aus verpressten Sehnenscheiden.

Beide Schichten werden mit modernsten Klebstoffen mit dem Holz-Kern verklebt und die Kleberschicht ist mit Ballaststoffen unterlegt. Aufgrund der Kombination von Biokompositmaterialien und moderner Technik sind diese Platten kürzer als einfache laminierte Platten. Diese geben ungefähr das gleiche Schlaggefühl wie ein echtes Horn-Sehnen-Verbund und auch das Erscheinungsbild ist vergleichbar, aber die Gliedmaßen der organischen Verbundwerkstoffe sind plan.

Der bisher grösste Abstand für einen Bügel aus natürlichen Materialien. Natürlich war es ein Türkischbogen, d.h. ein Kompositbogen und hatte ein Streckgewicht von ca. 85#. Die folgenden Breiten wurden mit modernsten Bügeln erreicht: Mit beiden Füssen wird der Bügel nach vorn geschoben und die Spannsehne mit beiden Armen gespannt.

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