Frosch Geige

Frösch Violine

Die berühmte Geigerin Giovanni Battista Viotti prägte das Motto "Le violon, c'est l'archet" ("Die Geige, das ist der Bogen"). Woher der Frosch seinen Namen hat, ist nicht sicher. Der Bogen war nicht immer mit einem reich verzierten Frosch versehen. Der Frosch ist ein länglicher Block am Ende des Griffs eines Bogens für Streichinstrumente. Bestellen Sie Froschgeige bei einem zuverlässigen Lieferanten von China Froschgeige.

Strahl

Durch den Frosch wird die Haarschicht eines Bogens auf die notwendige Spannkraft gelenkt. Woher der Frosch seinen Name hat, ist nicht klar. Ein möglicher Erklärungsansatz ist die Neigung zum Springen, die ältere Bogenfrösche hatten, da sie nicht gut an der Säule befestigt waren; ein weiterer möglicher Beweggrund könnte ihre Gestalt sein, die von der einen an einen sitzenden Frosch erinnernden Seitenansicht ähnelt.

Frosch wird seit dem XVI Jh. eingesetzt; ihre Entwicklung war eine bedeutende Weiterentwicklung des Bogenbogens aus dem Mittelalter, der nun rasch gedehnt oder gelockert werden konnte. Der Frosch war in seiner frühesten Gestalt der sogenannte Stockfrosch, der locker zwischen Stab und Deckel geklemmt wurde. Auch für die Geschichte der Instrumente ist die Entwicklung des Froschs von großer Wichtigkeit, da sie den Bau von flacheren Bogenstäben ermöglichte.

Jahrhunderts wurde mit Froschkonstruktionen experimentiert, um eine veränderliche und zuverlässige Verspannung zu gewährleisten. Ein Lösungsansatz war der so genannte Zahnstangenbogen, bei dem eine Drahtschlinge oder -halterung es ermöglichte, den Frosch in unterschiedlichen Abständen vom Ende der Stange an Aussparungen zu befestigen und so eine stärkere oder schwächere Zugkraft der Abdeckung zu gewährleisten.

Schon wenige Jahre nach dem Zahnstangenbügel werden die ersten Froschfrösche mit einem Schraubmechanismus abgedeckt, der auch das Vorbild für den bisher am häufigsten verwendeten Bogen ist. Die Haarsträhne der Abdeckung wird mit einem Keilförmig in den Hohlfrosch eingespannt; danach schließt der oft mit Perlmutt dekorierte Stoß die Froschunterseite.

Die Froschringe sorgen für die korrekte Ausbreitung des Haarsträffchens und bestehen, wie die anderen Metallbauteile, mit denen der Frosch bestückt ist, oft aus Nickelsilber oder gar echtem Silberschmuck oder gar Echtsilber bzw. Feingold (sog. Silberschleife oder Goldbogen). Der Froschschschmuck beinhaltet auch seitlich angebrachte Ösen, die entweder als schlichte, kreisrunde Perlmuttintarsie oder als sogenanntes "Pariser Auge" mit einem Zusatzring gestaltet sind.

Frosch ohne Auge wird als "nackt" bezeichnet. Von besonderem Interesse sind Froschfotos, deren Blick sehr kleine Fotoporträts aufnimmt, die durch eine angebrachte Miniaturlinse zu sehen sind.

Mehr zum Thema