Fernglas Beratung

Binokulare Beratung

An dieser Stelle finden Sie Antworten auf die am häufigsten gestellten Fragen zum Thema Fernglas. Ratschläge zur Auswahl und zum Kauf von Ferngläsern. Überprüfen Sie auch, wann Sie das Fernglas verwenden. In unserem Fernglasführer finden Sie Ihr Fernglas ganz einfach! Startseite > Beratung > Ferngläser > Fernglas Wissen.

Hinweise zum Kauf von Feldstechern und Teleskopen

Die besseren Ergebnisse für Frontlinse, Okular, Lichtintensität, Dämmerungswert und Beschichtung spiegeln sich im Kostenvoranschlag wider. Das Fernglas kostet zwischen 25 und 2000 EUR, in gebrauchsfähiger Ausführung mind. 150 EUR. Das Fernglas ist das bedeutendste Mittel zur Vogelkontrolle. Doch welches Fernglas ist geeignet? Vergrösserung und LinsendurchmesserErste Information über die Leistungsfähigkeit ist auf jedem Fernglas eine Kombination von Zahlen wie "10 x 40".

Der erste Wert ist die Vergrößerung des Bildes - im Beispiel 10 mal - und gibt an, wie viel genauer ein Gegenstand dem Zuschauer erscheinen soll. Der 100 m entfernte Schwarzstorch wirkt so groß, als wäre er beim Durchblick durch das Fenster nur zehn m weit weg. Das Fernglas kann bei hohen Messwerten nicht genügend stabil gehalten werden, das Motiv verwackelt und bebt.

Dem Vervielfachungszeichen folgt der Diameter der Frontscheibe - im Beispiel 40 mm - von dem zwei grundlegende Eigenschaften abhängen: das in das Objektiv eintretende Sonnenlicht und das Sichtfeld. Mit zunehmender Größe der Frontscheibe nimmt das eingesetzte Kristallglas mehr auf. Sichtfeld, Lichtintensität und Dämmerungsindex Außerdem sind Informationen, die nicht unmittelbar sichtbar sind, von Bedeutung und müssen angefordert werden:

Der Blickwinkel bezeichnet die Grösse des übersichtlichen Bereichs in einer Entfernung von 1000 Metern. Mit zunehmender Vergrösserung, je kleiner das Sichtfeld und desto schwerer ist es, ein Ziel zu erreichen. Flugvögel sind mit einem vergrößerten Sichtfeld leichter zu erkennen. Bei der Berechnung der Lichtintensität wird die Vorderlinsengröße durch die Vergrösserung dividiert und das Resultat mit sich selbst vervielfacht (im Beispiel 40 x 10 = 4 mal 4 = 16).

Mit zunehmender Größe der Ziffer ist die Lichtintensität höher und das Ergebnis ist strahlender und Detailgenau. Nur bei einer bei Einbruch der Dunkelheit höchstens erweiterten Mündung kann die Lichtintensität des Binokulars genutzt werden, wenn das Objektiv eine große Auslassöffnung hat. Der Dämmerungsindex gibt die Leistung des Gläsers bei Einbruch der Dunkelheit an und sollte zwischen 12 und 25 sein.

Mit zunehmender Höhe der Ziffer wird das Ergebnis strahlender und heller. Hochauflösend und kontrastreich ist auch die Optik eines hochwertigen Fernglases, die Abwesenheit von Störlicht, eine gute Tiefenschärfe, geringer Farbtonfehler, große Kantenschärfe des Motivs und fehlende Farbsäume. Die besseren Ergebnisse für Frontlinse, Okular, Lichtintensität, Dämmerungsfaktor, Beschichtung und Bildeigenschaften spiegeln sich natürlich im Kostenvoranschlag wider.

Das Fernglas kostet zwischen 25 und 2000 EUR, in gebrauchsfähiger Ausführung mind. 150 EUR. Ich kann mir keinen Gang ohne Fernglas mehr ausdenken. Konstruktiv wird zwischen Ferngläsern mit umgekehrten und Dachprismen unterschieden. Ein gutes Fernglas kann auch bis zu vier Metern aus nächster Nähe fokussiert werden, was die Betrachtung kleiner Vögel vereinfacht. Für Brillenträger bestimmt der Abstandsmaß zwischen Okular und der Brille die vollständige Nutzung des Sehfeldes.

Bevor der Einkauf beim Fachhändler zum Ausprobieren ein Fernglas zum "dritten Auge" des Betrachters wird, ist sein Einkauf daher eine Einzelsache, die eine sorgfältige Selektion verlangt. Prüfen Sie das Produkt direkt an der Verkaufstür und achten Sie auf die Faktoren Gewichtigkeit, Handhabbarkeit, Bedienkomfort, Arbeitsergonomie und Optik. Bei gelegentlichen Beobachtungen genügt ein Becher mit 7 x 42, 7 x 50 oder 8 x 42, bei leidenschaftlichen Beobachtern ist ein 10 x 40 oder 10 x 50 das Optimum und bei Einbruch der Dunkelheit ein 8 x 56 das Plus.

Die beiden Optiken sind auf den Abstand des Anwenders abgestimmt und eine geringfügige Fehlsichtigkeit wird mit Dioptrienausgleich korrigiert, wenn man einen entfernten Ort entweder auf dem Optikkopf oder dem Mittelantrieb betrachtet. Wer eine Brillenträgerbrille trägt, sieht mit einer Fernglasbrille besser aus und entfernt die Okularmembranen. Zielgerichtetes Zielen und Schnellfokussieren sind an der Tagesordnung und müssen geschult werden - dann wird das Fernglas zu einem unverzichtbaren und hilfreichen Hilfsmittel bei der Beobachtung.

Abhängig vom wählbaren Sucherokular die Teleskope 20 bis 60 mal erweitern. Auch in diesem Gebiet ist das Sichtfeld sehr gering und verlangt ein präzises Targeting. Das Fotografieren mit digitalen Kameras durch das Teleskop (Digiscoping) bietet phantastische Aussichten. Mit zunehmender Stabilität und damit Gewicht des Stativs wird das Ergebnis besser.

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