Feil und Bogen

Feile und Schleife

Fantastische kostenlose Bilder zum Thema Pfeil und Bogen herunterladen. Zur Entstehungsgeschichte von Bogen und Pfeilen Aus Mannheim stammen in der Zeit der alten Magdalenen (ca. 19.000 bis 19.000 v.

Chr.) die ältesten archäologischen Funde, die man als Bogen bezeichnen kann. Auf der Grundlage von Rekonstruktionen sollte der Bogen eine Länge von ca. 110 cm und eine Zugspannung von ca. 25 bis 30 lbs aufweisen. Im Grottenbau von Edelsteinen (Frankreich) wurde eine Kalkplatte aus dem verstorbenen Lago Magdalèniens entdeckt, auf der anscheinend ein Mann mit einem Bogen abgebildet ist - aber die Stiche oder Kratzer sind nicht sehr deutlich.

Von dem Stellmoor (Ahrensburger Kulturgeschichte, ca. 10000 n. Chr.) kommen die älteren komplett erhalten gebliebenen Pfeilen sowie Kiefernwaldfragmente, die als Teil von Stabbogen gedeutet werden. Ein mesolithisches Felsbild von Les Dogues (Frankreich, um ca. 7.000 v. Chr.) beweist, dass der Bogen bereits als Waffe benutzt wurde: Zwei Bogenschützengruppen sind einander zuwider.

Ajjjer ( "Tassili n' Ajjer", Algerien, ca. 75 00 v. Chr.): Eine recht detailgetreue Felsenzeichnung schildert einen Schützen mit seitlicher Köcher. Seit der Jungsteinzeit (Mesolithikum) sind die unbestrittensten archäologischen Funde bewahrt. Da einige archäologische Funde in ihrer Art sehr ähneln, gelten diese mit D-förmigem Querschnitt gewonnenen Proben als "mesolithischer Standardtyp" (auch "propellerförmiger Typ" genannt):

Im dänischen Holmegard (Kongemose-Kultur, um 6. 000 v. Chr.) wurde ein komplett konservierter Ulmbogen sowie ein halb konservierter Ulmbogen wiedergefunden. Das komplett konservierte Gewölbe hat eine Länge von 154 cm. Die andere wird auf eine Länge von ca. 184 cm geschätz. Chr.): Es wurden Bruchstücke eines verhältnismäßig schmalen 174 cm langen Gewölbes und eines nahezu vollständigen 166 cm langen Gewölbes entdeckt.

Tibrind vig (Dänemark, Erteboelle Kultur, um 4.600-3. 200 v. Chr.): Auch hier wurde ein nahezu kompletter Ulmenbogen aufgedeckt. Ein besonderes Merkmal: Die "Spitzen" (Bogenenden, an denen die Spannglieder befestigt sind) sind verschieden gestaltet, was auf die Verwendung eines Spannkordels (Spannhilfe) hinweisen würde. Im Mitteleuropaeischen Neolithikum dominierten zwei Bogentypen: zum einen der bereits in der Alt- und Mittelalterzeit erprobte " Propellertyp " und Baeume mit hohem Querschnitt.

Als Material für den Bogen wurde offensichtlich bevorzugt Eibe verwendet. Im Gegensatz zur bereits weitverbreiteten Landwirtschaft und der damit einhergehenden Lebenswelt haben Pfeile und Bögen anscheinend noch die Signifikanz von Statussymbole als Beigaben behalten. Aktuelle Fundstücke, die wir aus dem spätneolithischen Gebiet des Schnidejochs (Schweiz, Spätneolith en, um ca. 4300 v. Chr.) sowie die komplette Bogenausstattung der wohlbekannten "Ötzi" aus dem spätneolithischen Gebiet, um ca. 3300 v. Chr. wissen. Die Tatsache, dass Pfeiltasten und Bögen noch zu den bedeutendsten Bewaffnungen zÃ?

Im Gräberfeld der "Bogenschützen von Amesbury" wurde eine Ausstattung aus Pfeil und Armschutzblech wiedergefunden. Das Meare-Heath Bogen ist eines der zuletzt erhalten gebliebenen Stücke aus Eibenholz, das im Juli 1961 in den Somerset Levels, England, nachgewiesen wurde. Weil die Konstruktion des Bugs den bisher üblichen Grundsätzen zuwiderläuft, wäre es möglich, dass es sich nur um eine Zeremonialwaffe handelt.

Repliken haben jedoch bewiesen, dass der Bogen auch funktionell ist. Von der spätneolithischen (frühbronzezeitlichen) Glockenschalenkultur kennen wir das Grabmal der "Bogenschützen von Amesbury" (wie bereits erwähnt). Hier fanden sich Langbögen, Pfiffe und eine Arm-Schutzplatte aus Naturstein. In den meisten Fällen sind nur Pfeilerspitzen, Pfeilschaftsglätter und Steinarmschutzplatten aus spätneolithischen und frühneuzeitlichen Gruftzeit.

Ein einmaliger Fundgrube aus England ist bewahrt geblieben: ein nur 45 cm langer Hirschgeweihbogen. Von der Mittel- und Spätbronzezeit sind keine archäologischen Funde überliefert - mit Ausnahmen von zwei Köcher. Andererseits findet man auf dem Friedhof von Halstadt, in einer Grotte bei Essmannstadt, auf Honbürg bei Forchheim, der Heuneburg (Kreis Sigmaringen), oft "graeco-eurasische" Pfeiler.

Im ersten bis zweiten Jh. wussten die germanischen Stämme vor allem Barrenbögen mit großem Durchmesser, die seit der Eiszeit verhältnismäßig starke Glieder mit seitlichen Sehnenkerben hatten. Das so genannte Nydamschiff wurde im Nydammoor in Südjütland entdeckt. Dies sind schmale Staffelbögen von 178 bis 187 cm Höhe, die bereits an die späten britischen Langleinen denken lassen.

In der Rheinschlacht (354 n. Chr.) nutzten die Allemannsleute den Bogen mit Erfolg und trieben die Römer von dort weg. Im Gräberfeld (670 n. Chr.) der Martinskirche in Altdorf (Kanton Uri, Schweiz) wurde ein mit Eisenguss besetzter Alemannenbogen entdeckt, der mit denen aus dem Nydammoor vergleichbar ist.

Ein karolingisches illuminiertes Manuskript ("Stuttgarter Psalter", um 830 n. Chr.) zeigt Schlachtszenen mit Pfeilen und Bögen zwischen Avaren und Franken. Dabei handelt es sich um ein Beispiel für die Darstellung von Schlachten. Chr.) hat sich der berühmte Longbow zum "Englischen Longbow" mit sehr hohem Zuggewicht entwickelt. Wahrscheinlich kam der Bogen selbst über eingefallene Vikinger auf die "Insel", die ihn bereits um 600 n. Chr. zur Bekämpfung der Welsh nutzte.

Eine Langbogenschütze könnte mit einem Bogen leicht in ein Postfach und unter günstigen Umständen auch in die weiterentwickelte Plattenpanzerung eindringen. Der walisische Bogenschütze verursachte den Briten verheerende Schäden. Der englische Langblindbogen wurde nicht als Ziel in Kriegskonflikten eingesetzt, sondern für eine große Anzahl von Sportschützen mit dem damit verbundenen Salvoeffekt.

Wie man hört, sind die Pfeilen "dick wie Schnee" auf die Gegenspieler gefallen. Bei meist mehr als 100 englische Kilo hatten Schlachtbögen ein großes Tiefganggewicht. Jahrhunderts sollen walisische Bogenschützen mit Pfeilen durch etwa 10 cm starke Eichentore geschossen haben. Jahrhunderts unter dem britischen Thronfolger Edward I. wurde der Langarm in der Streitmacht sozusagen normiert.

Zunächst wurden walisische Torschützen als Torschützen verwendet, später wurden aber auch britische Langlochschützen geschult. Weil Armbrustschützen in der Regel für Nahkampfkämpfe geschwächt und praktisch ungepanzert waren, stellte der Mann-zu-Mann-Kampf eine ernsthafte Bedrohung für die Armbrustschützen dar. Durch das lange Training waren auch Schützen schwierig zu wechseln.

Die Konfrontation mit den am Kampfeinsatz beteiligten Schützen sah daher in der Regel gleich aus: Die britischen Langlochschützen bedeckten sich üblicherweise hinter einem Wall aus geschärften Holzpfeilern. Der Legende nach wurden den eingefangenen britischen Schützen im 100-jährigen Kriege der rechte Zeigefinger und der rechte Mittelfinger abgeschnitten (Sehnenfinger oder solche mit denen die Sehne herausgezogen wurde).

Darauf wird die wohlbekannte Gebärde "Gekreuzte Finger" (Siegeszeichen) zurück geführt - wonach zurückkehrende Schützen ihre beiden Daumen hochgestreckt und damit den Siegeszug angekündigt haben sollen. Damit man mit einem Langleinenbogen effektiv umzugehen weiß, war eine gute Grundausbildung und viel Praxis erforderlich. In England war die Männerpopulation im Mittelalter gesetzlich dazu angehalten, den Gebrauch des Langbogens zu erlernen.

Engländer mussten ihre Kinder ab einem gewissen Lebensalter mit einem Langleinenbogen ausstatten. Die englischen Langbögen wurden hauptsächlich aus Eibenholz hergestellt, da sich dies als am besten geeignet herausstellte. Schon im späten Mittelalter, als Arquebusse und Musketiere bereits im Einsatz waren, wurde der Langleibbogen von vielen noch sehr geschätzt. Denn man musste im Vergleich zu einer Schusswaffe keinen Ausfallmechanismus befürchten und außerdem sorgte der Bug für eine deutlich erhöhte Schussfrequenz.

Heutzutage wird Bogenschiessen immer beliebter.

Mit dem Kyudo (Bogenweg) wird eine aus Japan kommende Schusstechnik in Europa immer beliebter. 1900 wurde das Bogenschiessen in Paris zum ersten Mal Teil der Weltmeisterschaft. Es folgen die Jahre 1904, 1908 und 1920. Das Bogenschiessen hat erst seit 1972 einen festen Platz auf den Olympiaden, heute wird es mit allen gängigen Bogenarten erlegt.

Primitive Bögen aus Buchenholz, Langbögen als Holzbögen oder in modernem Design mit Rückwand aus modernsten Werkstoffen, Rekurven aus alten oder neuen Werkstoffen, Reitbögen und die inzwischen technologisch sehr fortschrittlichen Verbindungsbögen. Doch nur der olympische Recurve-Bogen ist bei den Wettkämpfen zu haben. Das immer beliebter werdende 3D-Bogenschießen ist auch nicht Olympia.

Lesen Sie außerdem die Entstehungsgeschichte des Bogenschießens.

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