Bogenschießen Recurve

Rekursionen des Bogenschießens

Blindbögen sind olympische Recurve- oder Verbundbögen ohne Visier und Stabilisatoren. Der Steinadler ist ein Bogen mit Schnellflugsehne, der sich hervorragend zum Bogenschießen eignet. Einsteiger Bogen-Set Matrix Plus mit vielen Tipps, Tricks und Auswahlhilfen vom Profi zu kaufen.

Die Recurve-Bogenform

Der Begriff Recurve steht hier für das wesentliche Gestaltungsmerkmal dieses Bogendesigns, nämlich die gebogene Rückenform der Gliedmaßen am Ende. Die beiden Endpunkte zeigen im entspannenden Bogenzustand vom Geschütz weg. Der älteste bisher gefundene Beweis für diesen Bogentyp ist eine große Anzahl von Felsmalereien aus der Zeit der Herzkeramik um das siebte Jahrhundert v. Chr. an der spanische Mittelmeerküste.

In diesen dort vorgefundenen Felsmalereien sind Jagd- und Kriegsherren mit Recurve-Bögen dargestellt. Diese Art von Bogen ist so konstruiert, dass mehr Strom in den Wurfwaffen der Jagd flugzeuge und Kämpfer eingespeichert wird und somit ein viel höheres Maß an Effizienz erreicht wird, als dies bei langen oder flachen Bögen der fall ist. Diese Bogenkopien fand man auch im Ägyptischen Theben.

Etwa um 2400 v. Chr. werden auch akzadische Herrscher mit einem solchen Bogen als eine Form des Machtsymbols dieser Zeit abgebildet. Etwa um 3000 v. Chr. findet man diese Bogenart auch an megalithischen Gräbern in der ost-europäischen Maikop-Kultur und auch in der kura-araxischen Kultur. Ein solches Blechdesign wird auch als Abzugsrekurve bezeichnet. Dabei handelt es sich um eine Rekurve.

Der weitere Pluspunkt dieser Konstruktion ist, dass ein etwas schwererer Mittelteil aus Kunststoff, Blech oder Kohle zur Stabilisierung des Bogens beim Schießen beizutragen hat. Heute wird der Recurve-Bogen im Bogenschießen vorgezogen, da die am Ende nach außen gebeugten Gliedmaßen eine gute und ergänzende Feuerkraft erzeugen. In dieser Blechversion wird dann oft mit einer dacronischen Sehne bestückt.

Zudem ist der Mittelabschnitt oft aus verschiedenen Hölzern aufgebaut. Anders als bei anderen langen Bögen kann diese Bögenform auch mit einem Sichtfenster ausgestattet werden. Für starke Schützen ist dies jedoch manchmal empfehlenswerter, da die Präzision dieser Bögenform mit mehr Praxis leichter und viel rascher zu erzielen ist, da es in diesem Falle oft sehr schwierig ist, die Saite in einem verlängerten Zustande zu halten.

Diese Varianten unterstützen sowohl Anfänger als auch erfahrene Schützen dabei, ihre Stärke und Fähigkeiten allmählich zu verbessern. Bei dieser Bogenversion verbiegen sich die verwendeten Pfiffe beim Schießen leicht. Um sicherzustellen, dass bei diesem Bogentyp die korrekten Pfeile benutzt werden, ist es wichtig, dass als Schütz die korrekte Pfeilkonstruktion gewählt wird.

Ist dies nicht der fall und werden die richtigen Pfeilen benutzt, können schwere Körperverletzungen auftreten, da die Pfeilen beim Schießen brechen. Daher ist es ratsam, beim Erwerb der Pfeilen darauf zu achten, dass Sie die korrekte Version verwenden. Die Zugkraft ist vor allem abhängig von der Geschicklichkeit des Schützen und ist auch ein Hinweis auf die Stärke des Schützen.

Der sehr erfahrene Sportschütze kann seine Kräfte nutzen, um einen etwas schwierigen Bug zu machen, während ein Einsteiger weniger Zugkraft verwenden sollte. Hinsichtlich der Buglänge kann sie je nach Größe des Schießeisens variiert werden. Als Einsteiger sollten Sie darauf achten, dass die Buglänge mit der jeweiligen Verlängerungslänge übereinstimmt, damit Sie weit genug ausdehnen können.

Anlässlich der Olympiade 2016 in Rio de Janeiro fanden in Sambodromo vier Bogenschießwettbewerbe statt. Gleiches trifft auf die bisherigen Bogenschießwettbewerbe bei den Londoner Olympiaden 2012 zu, bei denen in diesen Sportarten Recurve-Bögen eingesetzt wurden.

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