Bogenholz Eibe

Bugholz Eibe

" Iwe" bedeutet der Baum und der Bogen seines Holzes. Auf diese Weise erreicht das Blech eine größere Dehnung und damit mehr Durchschlagskraft. Eiben Das Holz wächst mit uns in Europa, aber auch in den USA und Kanada. Engländische Langbögen aus Eibe, Skythen, Hornbögen etc. Althochdeutsches iwafor Eibenholz sowie Bogen ist dem Wort ewa für die Ewigkeit nahe.

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Stilfserjoch Naturpark - Die Eibe

Sie kommt nicht in den Vinschgauber Waldgebieten vor, sondern sporadisch im südtiroler Raum und als Garten- und Tierpark. Da ihre rosa Früchte im Frühjahr jetzt sehr auffallend sind, möchte ich Ihnen heute die Eiben ( "Taxus baccata") vorzustellen. Das Eibe zählt zur Nadelgewächse, ähnelt in seinem Lebensraum einem Koniferenbaum, hat aber weder Holzkegel noch Kunstharz.

Sie sind so sanft wie die Laubblätter eines Laubbaums. Ähnlich wie Laubbäume fährt die Eibe Regenstockausschlag. Doch seit der Erfindung von Taxanen in den Blatt- und Rindenpflanzen hat sich der Bekanntheitsgrad der Eibe deutlich erhöht, da sie heute zu den bedeutendsten Ausgangsstoffen für die Herstellung von Krebstherapeutika gehören.

Die Eibe ist im Walde aufgrund ihrer schwarzen Kontur im Gestrüpp unscheinbar und kann leicht mit der Edeltanne zurechtkommen. Das Eibe ist gut an den Kanülen zu erkennen. Den beiden für die Nadel der Edeltanne typischen Wachstreifen fehlt die Eibe. Bei der Eibe sind die Blütenstände goldgelb. aus dem Typ Eibe (Taxus) gibt es 6-10 verschiedene Typen oder Subtypen.

In Europa belegen Blütenstaubfunde aus Eislagen, Mooren oder Sedimenten, dass die einzig mögliche Eibenart, die Eibenart ( "Taxus baccata"), zwischen den Eisenzeiten und noch einige Zeit danach viel häufiger vorkam. Seitdem ist der Bestand der Eibe jedoch immer mehr zersplittert und in vielen Gebieten völlig verschollen.

Über die Jahrtausende hinweg haben mehrere Ursachen zum Schwinden der Eiben beigetragen: Die Rodung durch unsere Ahnen spielt eine große Bedeutung. Der primitive Mensch kannte bereits im Neolithikum die Eibe und schätzte ihr Gehölz wegen seiner Beständigkeit im Umgang mit Gewässern (z.B. für die Pfahlbauten) und seiner hohen Flexibilität und Widerstandsfähigkeit (für die Jagd und für Werkzeuge).

Ötzis Schleife ist aus Eibenholz gefertigt. Es hat sich gezeigt, dass die übermäßige Verwendung von Eibe zur Erzeugung von Bögen, Pfählen, Lanzen und Pickel für den Niedergang der Eibe in Europa verantwortlich ist. Die Eibe wurde in England auch im Schiffbau eingesetzt. Sämtliche Bestandteile der Eibe sind toxisch, mit Ausnahme des rosa gelartigen Fleisches der Früchte, des Arillus.

Aber der Samen darin ist wieder vergiftet. Eine Vielzahl von Vögeln und Säugetieren trägt zur Ausbreitung der Eiben bei, wodurch der Samen vermieden oder unverdaulich aussortiert wird. Die alten Nadel der Eibe sind im Sommer besonders schädlich. Das Gift der Eibe, das Taxin, befällt das Innere und die Atemluft wird gelähmt. Besonders empfänglich für Taxin sind Tiere wie z. B. Tiere wie z. B. Tiere wie z. B. Tiere wie z. B. Tiere, wie z. B. Tiere, Esel und Maultiere, Wiederkäuer.

Seit sechzig Jahren weckt die Eibe dank ihres Wirkstoffs das Forscherinteresse. Die Eibe hat unter den Koniferen einen der haltbarsten und dichteren Wälder Europas. Eibenholz wurde, wie bereits oben erwähnt, aufgrund seiner hohen Spannkraft zum beliebtesten Material für die Produktion von Pfeilbögen und ist es bis heute erhalten.

Bei gutem Licht benötigt eine Eibe 250 Jahre, um einen Stamm-Durchmesser von 50 Zentimeter zu erzielen. Mit 200 Jahren ist der Herstellungszyklus der Eibe zweimal so lang wie der der Buchen. Auch die jungen Eibe leidet unter dem wilden Stöbern im Urwald.

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