Balkon Palme

Balkenpalme

Fast alle Palmenarten sind als Kübelpflanzen für den Anbau auf Balkonen und Terrassen geeignet. Schon im frühen Frühjahr können Palmen im Freien platziert werden. Mit den robusten Palmen kann man den Balkon oder die Terrasse in Töpfen dekorieren, aber auch die prächtigen Blätter, die im Bett gepflanzt werden. Mit der winterharten Kübelpalme steht eine immergrüne Kübelpflanze für mediterranes Flair im Garten, auf dem Balkon & der Terrasse. Die Palmen verzaubern den Balkon oder die Terrasse mit ihrer mediterranen Ausstrahlung.

Paletten für Terasse und Balkon

Inhaltsangabe: Nahezu alle Palmarten sind als Becherpflanzen für den Anbau auf Balkonen und Terrassen bestens aufbereitet. Dabei ist noch einmal darauf hinzuweisen, dass nicht jede Palme die brennende Hitze der Erde lange Zeit erträgt, da viele Palmentypen im Dschungel oder in den Regenwäldern zuhause sind. Dort sind sie durch größere Bäume vor der direkten Einstrahlung der Sonnenstrahlen geschuetzt.

Selbst wenn dies in begrenztem Maße geduldet wird, mag sie eine Palme nicht, wenn sie ständig rotiert oder bewegt wird. Nach der Eingewöhnungsphase im Frühling ist es am besten, eine Palme an einem Ort zu platzieren, an dem sie den ganzen Jahr über bleiben kann. Ein wärmerer Ort im Herbst/Winter, bevor er weggeräumt wird, aber jede Palme weiß ihn zu schätzen.

Neben einem geeignetem Ort (siehe Palmenarten) brauchen Eimerpalmen regelmässig Trinkwasser und in geringerem Maße auch Düngemittel. Topf (wie bei Zimmerpflanzen), wenn die Knollen aus dem Entwässerungsloch auswachsen. Zur Vermeidung eines übermäßigen Wurzelwachstums sollten Sie nur die nächstgrößere Wannengröße auswählen, anstatt in eine sehr große Wanne zu setzen.

Bei der Eimerkultur halten alle Handflächen ohne Ausnahme keinem stärkeren Frost stand, so dass man ihm im Sommer nachgeben muss. Dies liegt daran, dass die Pflanzenwurzeln der kältesensitivste Teil einer Palme sind. Anders als bei freigesetzten Handflächen sind die Wannenwurzeln nicht durch dickes, isolierendes Erdreich abgedeckt und frieren daher auch bei sonst sehr winterharten Handflächen zu Tode.

Bei gepflanzten Handflächen reicht die Wurzel viele hundert Zentimeter in den Boden hinein, wo sie vollständig vor Reif geschont werden, da der Boden an der Erdoberfläche maximal einfriert. Demgegenüber kann bei Topfpflanzen aufgrund des kleinen Umfangs der ganze Wurzelball nicht nur gefrieren, was viele frostbeständige Handflächen vertragen, sondern auch auf so tiefe Temperatur kühlen, dass die Pflanzenwurzeln vernichtet werden.

Einige Handflächen können jedoch sehr lange im Freien bleiben, so dass die Winterruhezeit auf 2 bis 4 Monaten begrenzt ist. Zur Vermeidung von zu niedrigen Ballentemperaturen sollte der Eimer im späten Herbst gut isoliert sein. Es hat sich als erfolgreich erwiesen, den ganzen Eimer vollständig in Blasenfolie (vorzugsweise in zwei Schichten) zu verpacken und die Hülle fest um den Kofferraum im Unterteil des Koffers zu legen.

Der Eimer sollte nicht unmittelbar auf dem Fußboden, sondern auf einer Isolierschicht platziert werden. Die Vorgehensweise und das, worauf du achten musst, kannst du unter Palmenwinter lesen. Man muss nach dem Überwintern, das in der Regel in nicht ganz so hellen Umgebungen stattfindet, auf jeden Fall darauf achten, dass die Handflächen, die wie das Sonnenlicht genügend Zeit haben, sich wieder an die Sonnengewohnheiten zu gewöhnt zu haben.

Andernfalls muss man mit einem Sonnenstich gerechnet werden, der nicht nur gelbliche bis bräunliche Stellen hervorruft, sondern im schlimmsten Fall auch zum Schrumpfen der Palme kann. Weil es keinen Sonnenschutz für die Pflanze gibt, platziert man sie am besten so, dass sie zunächst keine wölbende Sonneneinstrahlung (vor allem keine wölbende Mittagssonne) bekommt. Ein grober Einblick in die einzelnen Spezies und die artenspezifischen Temperatur-/Lichtanforderungen ist unter Palmarten zu finden.

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