Im Gegensatz zu den FITA-Meisterschaften und anderen Turnieren, in denen jeder Schütze für sich antritt und versucht, im Verlauf des Wettkampfes die höchstmögliche Ringzahl zu erreichen, ist die Liga ein Mannschaftswettkampf!
In der Rheinlandliga treten 8 Vereine (=Mannschaften) gegeneinander an.
Es gibt 4 Spiel-/Wettkampftage.
An jedem Wettkampftag tritt jede Mannschaft direkt gegen jede andere an, so dass pro Mannschaft 7 Matches je Wettkampftag absolviert werden müssen.
Für jedes Match treten immer 3 Schützen pro Mannschaft an.
Jedes Match besteht aus 4 Durchgängen.
Je Durchgang schiesst jeder Schütze einer Mannschaft 2 Pfeile auf einen beliebigen freien Spot auf einer der zwei vertikal angeordneten Dreierspots der Mannschaftsscheibe.
Für die 6 Pfeile eines Durchgangs stehen den Mannschaften 120 Sekunden zur Verfügung.
Nach jedem Durchgang werden Pfeile geholt und Ringzahlen aufgenommen.
Nach jedem Match (4 * 3 Mannschaftsmitglieder * 2 Pfeile = 24 Pfeile) wird abgerechnet. Die Mannschaft mit der höheren Ringzahl erhält zwei Punkte, bei Ringgleichheit werden die Punkte geteilt, der Verlierer erhält keinen Punkt.
Pro Spieltag können also maximal 14 Punkte erreicht werden, d.h. wenn eine Mannschaft alle ihre Matches gewinnt
Der Reiz des Ligawettkampfes liegt sicherlich darin, dass jedes Match ein kleines Turnier in sich ist, der auch noch unter Zeitdruck erfolgt. Ausserdem ist die Leistung aller Mannschaftsmitglieder wichtig, was wiederum den psychologischen Druck auf die Schützen erhöht. Auch für Zuschauer ist diese Art des Bogenwettkampfes sehr reizvoll, da die Mannschaften direkt gegeneinander antreten, die Einzelwettkämpfe relativ kurz sind und das Tabellenbild sich ständig ändert. Das Spielfeld sieht folgendermassen aus:
Text mit freundlicher Genehmigung von Johannes Keens, BS Stommeln.