Der DBSV ist ein Überbleibsel des ehemaligen nationalen Bogensportverbandes der DDR. Nach Aussage der BVNW-Homepage, wurde dieser Verband 1959 als nationaler Bogensportverband der damaligen DDR in Zittau gegründet. Nach der Wende 1990 kam keine Vereinigung des DBSV mit dem Deutschen Schützenbund zu Stande, da man in diesem Verband Bogensport nur nach den Wünschen der Bogensportler betreiben möchte, ausschliesslich nach Bogensportregeln, unabhängig vom Regelwerk der anderen Schiesssportdiziplinen. In diesem Verband ist die vorherrschende Meinung, dass alle Bogenschützen sich selbst organisieren und nicht anderen Verbänden zugeordnet sein sollten. Darin liegt auch offenbar die Grundlage, weshalb sich der DSB und der DBSV als konkurrierenden Verbände ansehen und es den beiden Verbänden scheinbar schwer fällt, miteinander zu kooperieren. Ein Nachteil für die Mitglieder ist, dass der DBSV im Vergleich zum DSB kein international anerkannter Verband ist und deshalb niemals Aktive zu den Meisterschaften wie z.B. den Olympischen Spielen entsenden kann. Durch die fehlende internationale Anerkennung bleibt diesem Verband auch die nationale Sportförderung verwehrt, weshalb z.B. der Mitgliedsbeitrag im Vergleich zum DSB (RSB) sehr viel höher ist, da der DBSV sich durch die Beiträge der Verbandsmitglieder finanzieren muss.
Wettkampfordnung
Wettkampfordnung des Deutschen Bogensportverbandes DBSV