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4.4.3 Wettkampfablauf

Kurzübersicht Wettkampfregeln:

Zeitlimit:

6 Pfeile

4 Minuten

3 Pfeile

2 Minuten

1 Pfeil (Stechen)

40 Sekunden

Entfernungen:

bis 50 Meter

jeweils 3 Pfeile

ab 50 Meter

jeweils 6 Pfeile

Ampelsignale:

Grün =>

Schießen

Gelb =>

noch 30 Sekunden

Rot = >

Stopp

Akustische Signale:

2 Signale

zur Linie

1 Signal

Schießen

3 Signale

Stopp

Signale beim Schießen:

Akustische Signale gelten vor optischen Signalen (Ampel).

Zweimaliges Pfeifen ist das Signal für die erste Gruppe (A,B) an die Schießlinie zu gehen. Nach 20 Sekunden ertönt ein einmaliger Pfeifton, die Schießzeit beginnt (Ampel grün). 30 Sekunden vor Ablauf der Schießzeit wird die Ampel gelb, danach springt die Ampel auf Rot. ein zweimaliger Pfeifton bedeutet , dass Gruppe 1 fertig ist und das Signal für die 2. Gruppe (C,D) an die Schießlinie zu gehen. Nach 20 Sekunden kann sie mit dem Schießen beginnen. Nach Ablauf der Schießzeit ertönt ein dreimaliges Pfeifen, die Ampel wird rot. Die Passe ist abgeschlossen und die Schützen gehen zwecks Trefferaufnahme zu den Scheiben. Bei der nächsten Passe beginnt die Gruppe 2 (C,D) mit dem Schießen.

Verhaltensregeln:

  • Ohne auf der Schießlinie zu stehen, darf ein Schütze seinen Bogen - auch ohne Pfeil - nicht ausziehen.
  • Der Schütze darf den Bogen erst anheben, wenn das Zeichen (Pfiff oder Hupe) zum Beginn des Schießens gegeben worden ist.
  • Kein Schütze darf die Ausrüstung eines anderen ohne dessen Einwilligung berühren.
  • Während des Wettkampfs dürfen nur Schützen an der Schießlinie stehen, die ihre Pfeile zu schießen haben. Nach Beendigung des Schießens müssen sie sofort hinter die Wartelinie zurücktreten.

Wertung:

  • Die Schreiber müssen in fallender Reihenfolge den Wert jedes Pfeils so auf dem Schießzettel eintragen, wie er vom Schützen, dem er gehört, angeben wird. Die anderen Schützen der Scheibe überprüfen den angegebenen Wert. Bei Unstimmig-keiten ist ein Kampfrichter zu rufen. Weder die Pfeile noch die Scheiben oder Auflagen dürfen berührt werden, bevor die Ringzahlen aller Schützen der Scheibe eingetragen sind.
  • Ein Pfeil ist gemäß der Lage seines Schaftes auf der Scheibenauflage zu bewerten.
  • Berührt ein Pfeilschaft 2 Farben oder die Trennlinie zwischen zwei Ringen, so ist der höhere Ring zu werten.
  • Befinden sich mehr als 3 (6) Pfeile eines Schützen auf der Scheibe oder in der Schussbahn (auch hinter der Scheibe!) so werden nur die 3 (6) schlechtesten Pfeile gewertet. Im Widerholungsfall kann der Schütze disqualifiziert werden.
  • Ein Irrtum auf dem Schusszettel, der entdeckt wird bevor die Pfeile gezogen wurden, kann nur von einem Kampfrichter korrigiert werden.
  • Jeder Pfeil, der vor Freigabe des Schießens oder nach dem Signal für die Beendigung der Schießzeit geschossen wird, geht verloren; der beste Treffer dieser Serie wird abgezogen.
  • Ein Pfeil wird gewertet, wenn er die Scheibe trifft und stecken bleibt; wenn er die Scheibe trifft, zurückprallt und seine Einschussstelle einwandfrei feststellbar ist, (Markierung der Schusslöcher!); wenn er in einem anderen Pfeil stecken bleibt (Wertung so, wie der getroffene Pfeil); wie er steckt, auch wenn er vorher einen anderen Pfeil berührt hat; wenn er einen anderen Pfeil trifft, zurückprallt und der getroffene Pfeil einwandfrei festgestellt werden kann. Bei Durchschüssen wird entsprechend verfahren.
  • Ein Pfeil gilt als nicht geschossen, wenn ein Teil des Schaftes innerhalb einer vor der Schießlinie markierten 3-Meter-Zone liegt.
  • Ein Pfeil wird als Fehler gewertet, wenn er nach dem Berühren des Bodens die Scheibe trifft ( Ausnahme: beim Feldbogenschießen) oder wenn er eine fremde Scheibe trifft.
  • Alle Pfeile eines Schützen müssen einheitlich befiedert und benockt sein, sowie mit seinem Namen oder seinen Initialen auf dem Pfeilschaft versehen sein.

 

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Letztmalig aktualisiert am
16. April 2012, 17:25 Uhr

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